Hochwasser in Tirol im Sommer 2005. Das Rote Kreuz sorgt für Notunterkünfte, psychologische Betreuung und hilft bei den Aufräumarbeiten. Und hält natürlich auch den Rettungs- und Krankentransport aufrecht. Querformat.

Jede Katastrophe geht auch wieder zu Ende. Dann muss der Weg zurück in die Normalität gefunden werden. Je schneller das passiert, desto besser! Wir geben Ihnen ein paar Tipps und Ratschläge, wie Sie nach einer Katastrophe oder einem Ereignis vorgehen sollten:

Das Ereignis ist vorüber und Sie sollten …

  • mit den Aufräumarbeiten beginnen! Hier gibt es Möglichkeiten, wie man zu Hilfe kommt. Nachbarschaftshilfe oder organisierte Hilfe wie das Team Österreich  …
  • die Vorräte wieder auffüllen! Nach der Katastrophe ist vor der Katastrophe, und daher sollten Sie Ihre Vorräte wieder auffüllen …
  • wissen, wo Sie vorübergehend wohnen können! Falls Ihre Wohnung/Ihr Haus nicht bewohnbar ist, müssen Sie anderwärtig unterkommen können (Angehörige, Freunde, Hotels, Notunterkünfte etc.).
  • sich laufend informieren! Informationen über Hilfe, finanzielle Unterstützung, Versicherungsprozedere, Handwerksbetriebe in Ihrer Nähe etc. sind wichtig, um den Normalzustand rasch wiederherzustellen …
  • wissen, wie es Ihrer Familie, Ihren Verwandten und Freunden geht! Eine Katastrophe hinterlässt nicht nur physische Wunden, sondern auch psychische Wunden. Wo können Sie psychische Hilfe für sich und Ihre Lieben bekommen?
  • einen Plan machen für das nächste Mal! Hier ist wichtig, dass alles eingearbeitet wird, was man in der Zukunft besser machen kann …
  • anderen helfen!

Internationale Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit

Sri Lanka, August 2005. Wiederaufbau nach dem Tsunami. Die Opfer der Flutkatastrophe wurden in Notunterkünften untergebracht und arbeiteten am Wiederaufbau mit. Das erste fertige Haus des Wiederaufbauprojektes des Österreichischen Roten Kreuzes und

Nachdem lokale und internationale Katastrophenhelfer die größte Not in der Bevölkerung gelindert haben, leistet der Bereich „Internationale Hilfe“ im Roten Kreuz Hilfe zur Selbsthilfe. Die langfristigen Wiederaufbauprogramme verfolgen einen integrierten Ansatz: Die Programmplanungen sind mit den Strategien der betreffenden lokalen Rotkreuz- oder Rothalbmondgesellschaft abgestimmt. Und die Projekte werden partizipativ geplant, damit möglichst viele Bedürfnisse der Zielgruppen miteinbezogen sind.

Programmatische Schwerpunkte sind Wasser und Gesundheit, sie sind in der Umsetzung der Projekte eng miteinander verbunden. Von der Trinkwasserversorgung in der Katastrophenhilfe bis zum langfristigen Engagement im Bereich Wasser und Siedlungshygiene.

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