IC - psychosoziale und medizinische Betreuung

Betreuung1

Der Tsunami im Dezember 2004 stellte die Hilfskräfte vor große Herausforderungen. Ein Team besonders geschulter Rotkreuz-Mitarbeiter betreute deutsch-sprachige Touristen in dieser Ausnahmesituation medizinisch – vor Ort und bei den Rückflügen in die Heimat.

Es ging aber nicht nur darum, Verletzte zu betreuen und Hilfsgüter zu verteilen. Tausende waren traumatisiert und suchten nach ihren Angehörigen – darunter auch zahlreiche ausländische Touristen. Die IRT-Mitarbeiter des ÖRK haben deutschsprachige Opfer und Angehörige von Opfern im Katastrophengebiet und zu Hause psychologisch und medizinisch / sanitätsdienstlich betreut.

Die IRT Internationale Betreuung kommt im Großschadens- oder Katastrophenfall auch außerhalb Österreichs zum Einsatz wenn österreichische Staatsbürger oder Staatsbürger von Ländern gleichen Kulturraumes selbst betroffen sind oder österreichische Staatsbürger oder Staatsbürger von Ländern gleichen Kulturraumes Todesopfer zu beklagen haben und die Angehörigen zum Ort des Geschehens gebracht werden.

Ein Team Kriseninterventions (KIT) besteht aus einem Einsatzleiter, einer psychosozialen Fachkraft, einem Notarzt und einem KIT-Mitarbeiter. Ein Team „Medizinische Betreuung“ (MED) besteht aus einem Einsatzleiter, einem Notarzt, einem Notfallsanitäter. Zur Unterstützung können noch ein Logistiker und ein Telekommunikationstechniker eingesetzt werden. Die Teams sind innerhalb von 24 Stunden einsatzbereit und können aus bis zu 10 Mitarbeitern bestehen.

 

Bisherige Einsätze IRT IC

  • IRT KIT Einsatz Colombo/Sri Lanka
    (Dezember 2004 bis Jänner 2005) Tsunami
  • IRT MED Einsatz Phuket / Thailand
    (Dezember 2004 bis Jänner 2005) Tsunami
  • IRT KIT Einsatz Phuket / Thailand
    (Dezember 2004 bis April 2005) Tsunami
  • IRT KIT Einsatz Sharm El Sheik / Ägypten
    (Juli 2005) Terroranschlag
  • IRT KIT Einsatz Huston / USA
    (September 2005) Hurrikan
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