International Response Teams (IRTs)
Die Opfer einer Katastrophe brauchen medizinische Versorgung, sauberes Trinkwasser und die notwenigsten Hilfsgüter. Dafür sorgen die ERUs des Roten Kreuzes.
Bei speziellen Katastrophen – wie zum Beispiel Erdbeben – gibt es aber ganz spezifische Aufgaben für die Katastrophenhelfer: Die Suche nach Verschütteten, die psychologische und medizinische Betreuung von Opfern und Angehörigen, den Aufbau von Notunterkünften. Dafür sorgen die IRTs der nationalen Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften. Auch sie sind autark tätig werden aber direkt von der nationalen Gesellschaft entsendet.
Was sind IRTs ?
- IRTs sind funktionell standardisierte, sich selbst erhaltende und unabhängige Teams von professionellen Spezialisten.
- IRT-Teams sind innerhalb kürzester Zeit nach Alarmierung einsatzbereit
- IRT-Teams sind sofort einsatzfähig
- IRTs unterstützen in Katastrophenfällen rasch die Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften in den Katastrophengebieten, wenn diese sie nicht mehr alleine bewältigen können.
Ein IRT Einsatz ist meist sofort nach der Katastrophe aber nur für kurze Zeit notwendig. Die IRT Einsätze werden über die jeweilige nationale Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaft koordiniert.
Im Österreichischen Roten Kreuz sind folgende IRTs einsatzbereit:
- IRT Suchhundeteams (SAR)
- IRT Internationale Betreuungungsteams (IC - psychosoziale und medizinische Betreuung)
Einheitliche und intensive Ausbildung zum Fachspezialisten erfolgt über die Landesverbände des Österreichischen Roten Kreuzes und das ÖRK-Generalsekretariat und gliedert sich in:
- Technische Ausbildung (Landesverbände)
- Fachgrundkurs (Landesverbände)
- Basiskurs für Internationale Einsätze (Generalsekretariat)
- Internationale Ausbildung mit Prüfung (Generalsekretariat)
- Spezialkurse (Generalsekretariat)
- Training, Übungen (Landesverbände, Generalsekretariat)

