Rotkreuz-Hilfe in Syrien

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Im Verband mit der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung hilft das ÖRK auch in Syrien. Seit 2012 haben tausende Lebensmittel- und Hygienepakete das Land erreicht. Über die Hälfte der Bevölkerung, rund 13,1 Mio. Menschen, sind mittlerweile von Hilfe abhängig.

 

In Syrien werden die Hilfsgüter über den Syrisch Arabischen Roten Halbmond an bedürftige Familien verteilt. Zu der Hilfe aus Österreich zählen auch Medikamente und medizinische Ausrüstung für Kliniken und mobile Gesundheitseinrichtungen.

 

Die Hilfsgüterverteilungen durch den Syrisch Arabischen Roten Halbmond (SARC) erreichen jeden Monat 3,5 Millionen Menschen. Etwa 3.000 SARC-Freiwillige bilden das Rückgrat dieser existenziellen humanitären Hilfe für die im Land verbliebenen Menschen. Sie arbeiten unter schwierigsten Bedingungen und riskieren ihr eigenes Leben. Über 60 Rothalbmond-Freiwillige wurden in Ausübung ihrer Tätigkeit getötet, viele mehr wurden verletzt, entführt oder eingesperrt.

 

Bisher hat das Österreichische Rote Kreuz mit Hilfsgütern im Wert von 2,4 Mio. Euro in Syrien geholfen. Im Rahmen dessen wurden mit Hilfe der OEZA (=Österreichische Entwicklungszusammenarbeit) 8.000 Nahrungsmittelpakete beschafft und vom Syrisch Arabischen Roten Halbmond an bedürftige Familien in schwer zu erreichende Gebiete verteilt.

 

Mit einem Gesamtbudget von knapp 6 Millionen Euro (Stand Dezember 2017) seit Beginn der Krise wurden über 700.000 Menschen in Syrien erreicht. 

 

Die ÖRK-Hilfsprojekte unterstützen die am stärksten betroffenen Flüchtlingsfamilien: Ein Hygiene- und Nahrungsmittelpaket deckt den Bedarf einer Familie für einen Monat - schenken Sie einer Familie ein Hilfspaket: Ganz einfach per Mausklick!

 

Die ÖRK-Projekte werden gefördert durch die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit und Nachbar in Not.

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