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1. Die Blutspendekarte

Diese beinhaltet neben der Erhebung persönlicher Daten (Lichtbildausweis nicht vergessen!) auch Fragen zu Ihrer Gesundheit. Weiters werden Sie von unseren MitarbeiterInnen über die Möglichkeit des „freiwilligen Selbstausschlusses” und hinsichtlich HIV/Aids, Hepatitis (Leberentzündung) und Tropenkrankheiten informiert (siehe auch: Blutspendekarte). Lesen Sie die Informationen für die BlutspenderInnen aufmerksam durch und beantworten Sie anschließend die Fragen durch Ankreuzen. Sollte Ihnen die eine oder andere Frage unklar sein, so ist Ihnen der voruntersuchende Arzt gerne behilflich. Selbstverständlich unterliegen Ihre Angaben dem strengen österreichischen Datenschutz.

2. Spendeeignung

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Ob Sie eine Blutspende gut vertragen werden und ob Ihre Blutspende vorab auch für eine(n) BlutempfängerIn verwendbar sein wird, wird im nun folgenden vertraulichen Gespräch mit dem/der Arzt/Ärztin erhoben. Auch Ihre Angaben im Fragebogen sind für die Festlegung der Spendeeignung notwendig. Zur Bestimmung von Hämoglobin und Blutgruppe (A, B, AB, 0) werden Ihnen ein paar Tropfen Blut aus der Fingerkuppe entnommen. Weiters wird Ihre Körpertemperatur gemessen. Wenn alles in Ordnung ist, steht Ihrer Blutspende nichts mehr im Weg. Falls Sie nicht Blut spenden können, wird Ihnen der/die Arzt/Ärztin die Gründe hierfür erklären. Gegebenenfalls werden wir Ihnen eine weitere Abklärung mit Ihrem Hausarzt empfehlen.

 

3. Die Blutspende

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Nach der Feststellung Ihrer Eignung zur Blutspende wird unmittelbar vor der Blutspende Ihr Blutdruck gemessen. Anschließend werden Ihnen im Liegen ca. 450 ml Blut (im Körper eines erwachsenen Menschen zirkulieren zwischen fünf und sieben Liter Blut) aus der Armvene entnommen. Die Blutspende selbst dauert im Allgemeinen nicht länger als zehn Minuten.
Natürlich sind Sie dabei unter medizinischer Aufsicht. Sie erhalten einen Druckverband, der ein etwaiges Nachbluten ins Gewebe (Bildung eines Blutergusses) verhindern soll, und Informationen zum weiteren Verhalten (Teilnahme am Straßenverkehr etc.).

 

4. Nachbetreuung und Imbiss

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Im Anschluss an die Blutspende gönnen Sie sich noch eine halbe Stunde zur Erholung, besonders vor dem Lenken eines Fahrzeuges. In dieser Zeit erhalten Sie einen kleinen Imbiss. Sollten Sie sich nicht wohl fühlen, so ist medizinisches Personal sofort verfügbar. In seltenen Fällen kann es nach der Blutspende zu Schwindelgefühl, Müdigkeit und Blässe sowie zur Bildung eines Blutergusses (Hämatom) um die Einstichstelle kommen. Für weitere Informationen stehen wir gerne zur Verfügung.

5. Blutspendeausweis

Blutspendekarte, Blutspendeausweis

Ihren Blutspendeausweis bekommen Sie in den nächsten 3 bis 4 Wochen zugeschickt. Tragen Sie diesen immer bei sich, denn darin sind Ihre Blutgruppe und der Rhesusfaktor vermerkt. Dies kann im Notfall lebensrettend sein.

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