Vor geplanten Operationen mit Blutbedarf kann es sinnvoll sein, ein Eigenblutdepot anzulegen - eine Rücksprache mit dem/der behandelnden Arzt/Ärztin klärt diese Frage. Voraussetzungen für ein Eigenblutdepot: Es dürfen weder eine schwere Herz-Lungen-Erkrankung noch eine Blutarmut noch eine Infektionskrankheit vorliegen. Die Eigenblutspende hat den Vorteil, mögliche allergische Reaktionen oder die sonst schon sehr seltenen Infektionen durch Viren, wie sie nach Fremdblutgabe gelegentlich auftreten können, zu vermeiden. Durch die Verdünnung des Blutes verbessern sich außerdem seine Fließeigenschaften und die Sauerstoffabgabe. Aufgrund der Haltbarkeit des Blutes von 42 Tagen können maximal fünf Eigenblutkonserven abgenommen werden.

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