Tests

Immer die neuesten Tests zur Untersuchung von Blutspenden auf mögliche Krankheitserreger zu verwenden ist selbstverständlich. Auch die enormen Innovationskosten sind kein Argument dagegen. Eine absolut risikofreie Bluttransfusion gibt es nicht. Das Risiko, dass mit einer Blutkonserve Krankheitserreger übertragen werden, ist aber so gering, dass jeder Mensch es ohne Bedenken eingehen kann. Die Möglichkeit, sich auf dem Weg einer Bluttransfusion mit einer Krankheit anzustecken, war noch nie so gering wie heute.

Das Risiko, dass jemand, der mit Penicillin behandelt wird, aufgrund einer Allergie schwer erkrankt, ist um ein Vielfaches höher. Trotzdem wird jährlich Tausenden Menschen Penicillin verschrieben. Denn das Risiko einer Allergie ist, gemessen an der segensreichen Wirkung des Penicillins, vernachlässigbar gering. Nicht anders bei Bluttransfusionen: Gemessen daran, wie viele Leben durch Bluttransfusionen gerettet werden, ist das Risiko, dass sie einmal eine Krankheit übertragen, gering.

Trotzdem ist es selbstverständlich, für die maximale Sicherheit von SpenderIn und EmpfängerIn zu sorgen. Die Sicherheit einer Blutkonserve beginnt daher schon vor der Blutspende.

 

Welche Tests müssen Spender und Spende bestehen?

Schon bei der Abnahme erhält jede Vollblutspende einen Aufkleber mit Nummer und Strichcode (Barcode). Ein weiterer, kleiner Teil des abgenommenen Blutes ist in Teströhrchen geflossen, die denselben Code tragen. Das Blut in diesen Teströhrchen wird im Labor zahlreichen Sicherheitstests unterzogen.

Nachfolgende Aufstellung gibt Aufschluss darüber, welche Tests SpenderIn und Spende bestehen müssen. Weiter ...

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