Die Region Östliches Afrika, zu der die Länder Sudan und Eritrea zählen, wird immer wieder von Krisen heimgesucht. Naturkatastrophen wie Überflutungen, starke Regenfälle, Murenabgänge und Dürre, die durch den Klimawandel verstärkt auftreten, fordern viele Menschenleben. Häuser und Ernten werden regelmäßig zerstört und die Bevölkerung verliert dadurch ihren ohnehin mageren Lebensunterhalt. Zusätzlich treten regelmäßig Epidemien wie Rift Valley Fever, Cholera, Miningitis, Vogelgrippe und Malaria auf. Interne Konflikte und die damit verbundene Migration stellen die Region vor weitere Herausforderungen. Am dringendsten werden Maßnahmen im Bereich HIV/AIDS sowie zur Verbesserung der Gesundheitssituation von Frauen und Kindern benötigt. Die Versorgung mit sicherem Trinkwasser und Sanitätseinrichtungen bleibt weiterhin kritisch.
Obwohl die Millenniumsentwicklungsziele in staatliche Strategiepläne integriert sind,  werden die meisten Länder im Östlichen Afrika die Zielvorgaben zur Verringerung extremer Armut und Senkung der Kindersterblichkeitsrate bis zum Jahr 2015 nicht erreichen können. Gründe dafür sind unzureichende Kapazitäten auf staatlicher und lokaler Ebene, ungleiche Ressourcenverteilung, mangelhafte Infrastruktur, hohe Schuldenniveaus und immer wiederkehrende bewaffnete Konflikte.

Internationale Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung

Die Schwerpunkte der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung im Östlichen Afrika liegen unter anderem in Katastrophenmanagement, Gesundheitswesen und Kapazitätsaufbau.

ÖRK im Östlichen Afrika

Äthiopien – Hilfe gegen Hunger

Eritrea – Wasserversorgung und bessere Hygienebedingungen für 120.000 Menschen
Sudan – Wasser für Kordofan

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