Ein Land im Umbruch

nepal

Seit Dezember 2007 arbeitet das Österreichische Rote Kreuz (ÖRK) eng mit dem Nepalesischen Roten Kreuz (NRCS) im Bereich der ländlichen Entwicklung und Katastrophenvorsorge zusammen. 

 

Viele Teile des laut Vereinten Nationen nach wie vor ärmsten Landes Südasiens sind nur sehr schwer zugänglich. Das staatliche Gesundheitswesen kann für die meisten Nepali die Grundversorgung nicht sicherstellen. Vor allem im ländlichen Raum fehlt es am Notwendigsten und die Armut hat zahlreiche Ursachen. Die Entwicklung des Landes wird durch immer häufiger auftretende Naturkatastrophen - wie Überschwemmungen und Erdrutsche - gebremst. Eine Tendenz, die durch den Klimawandel hervorgerufen wird.


In Zusammenarbeit mit dem NRCS führt das ÖRK Entwicklungsprojekte durch - mit dem Ziel, zur Erreichung der Millennium Development Goals zur Armutsbekämpfung (MDG 1), Gleichstellung (MDG 3), verbesserter Gesundheit (MDG 4 und 5) und verbessertem Zugang zu Trinkwasser (MDG 7, Ziel 3) beizutragen.

Ländliche Gemeindeentwicklung

Im Distrikt Rukum, im schwer zugänglichen Mittelgebirge, wird die generelle Lebens-situation der ländlichen Bevölkerung mit einem Community Development Programm mittels eines integrativen Programmansatzes – d.h. unter aktiver Einbeziehung und Mit-wirkung der Bevölkerung – verbessert.


Konkret werden in der Gemeinde Chaukhabhang die Einkommensmöglichkeiten
und Lebensqualität der 4.000 EinwohnerInnen durch Aktivitäten in den Bereichen Bildung, Wasserversorgung, Gesundheit und Hygiene, Hilfe zur Selbsthilfe und institutioneller Entwicklung des lokalen Roten Kreuzes erhöht.


Projektlaufzeit: 2009-2013
Kosten € 486.000,- 

       

Kofinanziert von: 
Opec Fund for International Development, ÖRK LV Steiermark


 

Siedlungshygiene und Wasser

 

Im Distrikt Sindhuli hat ein Siedlungshygiene- und Wasserversorgungsprojekt die Verbesserung der Gesundheitssituation, die Versorgung der Bevölkerung – rund 5.400 Menschen – mit Latrinen und Trinkwasser, die Stärkung der Rolle der Frauen sowie Kapazitätsaufbau der lokalen NRCS zum Ziel.


Nach einer Vorbereitungsphase 2011 hat das Projekt im Januar 2012 seine Aktivitäten gestartet, mit Hygieneschulungen im ersten Jahr, Bauaktivitäten im zweiten, und Nachhaltigkeitsschwerpunkt im dritten Jahr.

 

Ein ähnliches Vorgängerprojekt ist eben erst im Distrikt Rolpa nach 3-jähriger Implementierung erfolgreich abgeschlossen worden.

 

Projektlaufzeit: 2012-2014
Kosten: € 255.000,-

 

Kofinanzierung: OEZA, ÖRK LV Tirol

Die Projekte werden kofinanziert von:

Logo Österreichische Entwicklungszusammenarbeit, Logo OFID, Logo Österreichisches Rotes Kreuz – Landesverband Tirol
socialshareprivacy info icon