Elf südostasiatische Staaten, darunter Laos, Kambodscha, Myanmar, Papua Neu Guinea und Ost-Timor, sind laut Index der menschlichen Entwicklung im untersten Viertel der weltweiten Armutsskala zu finden. Ursachen für diesen Entwicklungsrückstand sind unter anderem politische und wirtschaftliche Isolation sowie jahrzehntelange Unterdrückung. Die Anfälligkeit für Naturkatastrophen in der seismisch sehr aktiven Region sowie ständige Bedrohungen durch tropische Wirbelstürme erschweren den Weg für die ärmsten Länder Südostasiens aus der Armutsfalle. Der Klimawandel wirkt sich vor allem auf Inseln des Indonesisch, Malaysischen, Philippinischen Archipels und die indochinesische Halbinsel besonders stark aus.

Internationale Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung

Schwerpunkte der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondarbeit in Südostasien umfassen vor allem Maßnahmen zur Katastrophenprävention sowie der Kapazitätsaufbau nationaler Rotkreuzgesellschaften nach dem Prinzip „Hilfe zur Selbsthilfe“, damit im Katastrophenfall vor Ort schnell und effizient auf eintretende Katastrophen reagiert werden kann.

ÖRK in Südostasien

Laos – Gesundheitsaufklärung und Hygieneschulungen
Ost-Timor – Wasserversorgung und Hygienetrainings in 40 ländlichen Gemeinden

socialshareprivacy info icon