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Vor über 100 Jahren wurde die Bezirksstelle das erste Mal in einem k. u. k. Protokoll unter dem Titel „Patriotischer Frauenhilfsverein vom Rothen Kreuze, Zweigverein St. Veit a. d. Glan“ erwähnt. Bereits 1901 verzeichnete der Verein 150 Mitglieder.

Im 2. Weltkrieg wurden sämtliche Zweigstellen des Roten Kreuzes in Kärnten aus dem Vereinskataster gelöscht und dem Deutschen Roten Kreuz zugeschrieben. Nach der Befreiung Österreichs wurde über Beschlüsse des Rates der Name „Österreichische Gesellschaft vom Roten Kreuz Bezirksstelle St. Veit“ übernommen.

Um diese Zeit wurde die Ortsrettungsstelle Friesach gegründet. Erste Aktivitäten waren Krankentransporte mit Handkarren. Zeitgleich erhielt die Bezirksstelle St. Veit/Glan die ersten beiden Rettungswägen.

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1979 konnte nach einem Um- und Ausbau des Rot-Kreuz Hauses der heutige Standort in der Stiegengasse bezogen werden.

1997 wurde das NEF (Notarzteinsatzfahrzeug) Friesach in Betrieb genommen. Ein Jahr später erfolgte auch die Inbetriebnahme eines Notarztfahrzeuges in St. Veit/Glan. Eine flächendeckende notfallmedizinische Versorgung ist somit für den ganzen Bezirk gewährleistet.

Seit April 2001 wird das Görtschitztal durch die Ortsrettungsstelle Klein St. Paul versorgt, die Ortsrettungsstelle Gurktal öffnete im Juni 2002 ihre Tore.

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1999 erfolgte eine Bedarferhebung für eine bauliche Erweiterung bzw. einen Neubau der Bezirkstelle. AUs einem Architektenwettbewerb ging schlußendlich das Projekt von DI Werner Moritsch als Sieger hervor. Ende April 2003 wurde bereits mit Erdbewegungsarbeiten am heutigen Standort begonnen.

Am 9. Oktober 2004 erfolgte die langersehnte Eröffnung der Bezirksstelle St. Veit/Glan. Der Bau am östlichen Stadtrand der Herzogstadt wird allen modernen Erwartungen an eine Rettungsdienststelle gerecht. Auf einem 5800m² großen Areal entstand die Dienststelle mit einer Nutzfläche von knapp 1700m² in der vorgegebenen Hanglage. Der Entwurf berücksichtigt die unterschiedlichen Arbeitsabläufe und schafft dabei eine klare Trennung zwischen den verschiedenen Funktionsbereichen wie Einsatz, Schulung und Verwaltung..

Die Stahl-Glas Gestaltung der Fassade gibt dem Gebäude mit 14 Stellplätzen für Einsatzfahrzeuge ein zeitgemäßes Erscheinungsbild.

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