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Die ersten Anfänge einer organisierten Rot-Kreuz-Stelle in unserer Bezirksstadt reichen in die Zeit des 2. Weltkrieges zurück. Die Mitglieder dieser Rettungsstelle standen in den umliegenden Betrieben in Arbeit und mussten bei besonderen Fällen Hilfsdienste verrichten. Auch Nachtdienste in den Lazaretten gehörten zu diesen Aufgaben. Der eigentliche Rettungsdienst fiel damals in den Zuständigkeitsbereich der Feuerwehr. Die Rettungsfahrten wurden ursprünglich mit Pferdegespann, in der Zwischenkriegszeit jedoch bereits mit einem Automobil, durchgeführt.

1943 kam es zur feierlichen Übergabe dieser Aufgaben an das Rote Kreuz. Mit zwei Rettungsfahrzeugen und einem adaptierten Pferdestall als Garage und Unterkunft begann man mit dem organiserten Krankentransport. Für Transporte innerhalb der Stadt gab es ein „Wagerl“ mit dem die Patienten händisch abgeholt und ins Spital gebracht wurden.

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Im Jahre 1973 wurde das heute noch bestehende Gebäude erbaut. 1986 erfolgte eine Erweiterung um den immer weiter wachsenden Aufgaben gerecht werden zu können.

Die Ortsstelle St. Paul hat sich von den Anfängen als reine „Kommunikationsstelle“ zur Ortsrettungsstelle, besetzt mit einem RTW, und neu errichtetem Gebäude, entwickelt.


Am 06. September 2013 fand die Spatenstichfeier für den Neu- und Umbau der Bezirksstelle Wolfsberg statt. Die Gleichenfeier konnte am 12. Mai 2014 begangen werden. Noch ist der Umbau in vollem Gange.

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