Das internationale Komitee vom Roten Kreuz

IKRK-Logo

Schutz und Hilfe für die Opfer von bewaffneten Konflikten


Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) ist eine private, unabhängige, schweizerische humanitäre Institution. Es handelt als neutraler Vermittler in bewaffneten Konfliktsituationen.

 

In Übereinstimmung mit den Regeln des humanitären Völkerrechts, deren geistiger Urheber es ist, bringt das IKRK den Opfern, seien es Kriegsgefangene, Zivilinternierte, Verwundete, Kranke, Vertriebene oder Personen in besetzten Gebieten, Schutz und Hilfe. Unabhängig von jeder Regierung lässt sich das IKRK bei seinen Entscheidungen ausschließlich von humanitären Erwägungen leiten. Aufgrund seines von den Staaten anerkannten Initiativrechts kann das IKRK bei inneren Unruhen oder Spannungen, die nicht unter die Genfer Abkommen von 1949 und ihre Zusatzprotokolle von 1977 fallen, seine Dienste ebenfalls anbieten. In diesem Sinne hat es in zahlreichen Staaten eine umfangreiche Aktivität zum Besuch politischer Häftlinge entfaltet.

 

Das IKRK fördert das humanitäre Völkerrecht und bemüht sich um dessen Weiterentwicklung. Es sichert ferner die Verbreitung dieses Rechts und der humanitären Grundsätze bei seinen Gesprächspartnern in den Regierungen und beim Militär wie auch bei verschiedenen Zielgruppen. Zu den Letzteren zählen unter anderem die Universitäten und Schulen sowie die breite Öffentlichkeit.

 

Die Mitglieder der leitenden Instanzen des IKRK sind Schweizer. Organ des IKRK ist das Komitee, dem höchstens 25 Mitglieder angehören. Unter diesen Mitgliedern wählt das IKRK seinen Präsidenten. Das Komitee tritt jährlich achtmal in einer Versammlung zusammen. In diesen Versammlungen werden die allgemeine Politik und die Richtlinien für das Wirken des IKRK festgesetzt.


socialshareprivacy info icon