Das Rotkreuz-Gesetz ist seit 1. Februar 2008 gültig und hat ein Gesetz aus dem Jahr 1962 abgelöst.

 

Kerninhalte sind die Anerkennung des Österreichischen Roten Kreuzes als Rotkreuz-Gesellschaft im Sinne des humanitären Völkerrechts und der Schutz des Rotkreuz-Zeichens vor missbräuchlicher Verwendung.

 

Mit der Rechtsgrundlage für die Tätigkeit des Roten Kreuzes sind auch wesentliche Aufgaben verbunden:

Festgeschrieben ist die Vermittlung von humanitären Werten, eine internationale Kernaufgabe des Roten Kreuzes. Als freiwillige Hilfsgesellschaft unterstützt das Österreichische Rote Kreuz (ÖRK) die österreichischen Behörden im humanitären Bereich. Im Zuge des Vermisstensuchdienstes, der Übermittlung von Rotkreuz-Familiennachrichten und von Familienzusammenführung ist das ÖRK ermächtigt, die dazu erforderlichen Auskünfte einzuholen und Daten zu übermitteln. In diesem und insbesondere im internationalen Kontext ist die Verschwiegenheitspflicht der Rotkreuz-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hervorzuheben.

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