• Es gibt ca. 70.000-80.000 Todesfälle/Jahr in Österreich
  • 2/3 gehen auf Konto der Herz-Kreislauferkrankungen
  • besonders heimtückisch: Der plötzliche Herztod mit ca. 15.000 Toten pro Jahr
  • 1/3 der Zwischenfälle passiert völlig unvermutet außerhalb von Krankenanstalten, also ca. 5000
  • Von diesen 5000 ereignen sich 2/3 zu Hause und der Rest am Arbeitsplatz oder in der Öffentlichkeit.


Insgesamt sind in Österreich rund 2000 Defis in den Rettungsfahrzeugen verfügbar. In etwa 1500 Geräte sind zusätzlich in Betrieben oder an öffentlichen Plätzen verfügbar. Insgesamt, so schätzen unsere Experten sollten in Österreich zwischen 5.000 und 10.000 Defis installiert werden, um flächendeckend eingesetzt werden zu können.

Die Hilfe mit dem Defi ist einfach zu erlernen und wirkt durch die rasche Verfügbarkeit von Helfer und Gerät.
Dabei ist der Defi langfristig durchgerechnet sehr billig. Möchte man ein Rettungssystem um durchschnittlich 48 Sekunden schneller machen wollen, würde ein zusätzliches Überlebensjahr pro Patient 368.000 Dollar kosten. Ein zusätzliches Überlebensjahr durch einen Defi kosten zwischen 20.000 und 40.000 Dollar.

Aber nicht nur die Überlebenswahrscheinlichkeit lässt sich erhöhen. Auch die Lebensqualität danach ist ein wichtiges Maß für unseren Erfolg. Je länger ein Atem- und Kreislaufstillstand dauert, desto schwerwiegender sind die Folgen. Sie reichen von Gedächtnislücken, Schwindel, Gangunsicherheit über Lähmungen bis hin zur schwerster Behinderung oder dem gefürchteten Wachkoma (apallisches Syndrom).
Rasch eingesetzt hilft der Defi diese neurologischen Schäden zu verhindern. Das kommt allen zu gute: Patienten, Angehörigen, Krankenhäusern und damit natürlich auch der Volkswirtschaft.

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