Sozialbegleitung

Sozialbegleitung-FAB-Titel

Ziel der Ausbildung zum/zur Sozialbegleiter/in ist einerseits die Vertiefung und Weiterentwicklung bereits vorausgesetzter Kompetenzen, andererseits die Vermittlung neuer, spezifischer Inhalte.

Diese in der Ausbildung zusätzlich bzw. neu zu vermittelnden Kompetenzen wären insbesondere:

  • Wissen, was „Begleitung“ in diesem Kontext heißt (Aufgaben, Methoden, Dokumentation …)
  • Grundkenntnisse über das Sozialwesen in Österreich und im jeweiligen Bundesland
  • Überblick über die Rotkreuz-Angebote (allgemein und in der Region)
  • Juristische Abgrenzung: Was darf ein/e Sozialbegleiter/in?

 

Die Ausbildung zum/zur Sozialbegleiter/in umfasst 24 Unterrichtseinheiten (3 Tage) und enthält folgende Bausteine:

  • Aufgaben und Tätigkeiten der Sozialbegleiter/innen
  • Kritische Lebensereignisse und Belastungen durch z.B. Krankheit, Behinderungen, soziale Benachteiligung, Armut und Auswirkungen auf die Familiensituation
  • Kommunikation und Gesprächsführung
  • Konflikte
  • Umgang mit Gefühlen/Abgrenzung und Psychohygiene
  • Entlastungsmöglichkeiten für Familien durch das RK und andere Organisationen (wichtige Anlaufstellen kennen lernen, Vernetzungswissen herstellen)
  • Ablauf einer Sozialbegleitung
  • Fallbeispiele zur Sozialbegleitung
  • Rollenspiele
  • Übungen zur Problembearbeitung
  • Abschlussübung und Feedback

Die Ausbildung sollte von zwei Trainern/innen gemeinsam durchgeführt werden, eine der beiden Personen sollte jedenfalls Diplomsozialarbeiter/in (DSA) oder Mag. (FH) Sozialarbeit sein, die andere authentisch den Bezug zum ÖRK und den bestehenden sozialen Dienstleistungen herstellen können.
                                                                                                               

Es wird empfohlen, die Ausbildung auf drei ganztägige Veranstaltungen aufzuteilen, wobei zwischen dem zweiten und dritten Tag eine Reflexionspause von mindestens einer Woche angeraten wird.

Als Lehr- und zugleich auch Lernbehelf dient das ein Skriptum.
Für die Lehrbeauftragten gibt es als Unterstützung zusätzlich das Curriculum sowie einige Übungsblätter, welche verwendet werden können.  

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