Wenn Menschen einfach so verschwinden...

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Stellen Sie sich vor: In Ihrem Land herrscht Krieg, um Sie herum Zerstörung, Hoffnungslosigkeit und Not. Und nicht nur das: Sie wissen nicht, wo Ihre Angehörigen, Ihr Vater, Ihre Mutter, Ihre Geschwister und sonstige nahe Angehörige sind. Sie wissen nicht, wo sie sind, wie es ihnen geht und ob sie überhaupt noch leben.

 

Weltweit gelten mehr als zwei Millionen Menschen als verschwunden. Unter „Verschwinden“ versteht man die unbegründete Festnahme von Menschen durch staatliche Organe oder bewaffnete Kämpfer. „Oft werden die ‚Verschwundenen’ ermordet, in anderen Fällen an einem unbekannten Ort festgehalten. Jedenfalls ist dieses Vorgehen eine Menschenrechtsverletzung“, sagt Werner Kerschbaum, Generalsekretär des Österreichischen Roten Kreuzes. Am 30. August – dem Tag der Verschwundenen – wird weltweit an das Schicksal von Menschen erinnert, die gegen ihren Willen festgehalten werden und deren Angehörige im Unklaren über ihren Verbleib sind.

 

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