Spendenzweck
Hochwasser
Syrien
Hilfe für Bedürftige in Österreich
Hilfe in Afrika
Wirbelsturm Sandy
Erdbeben Iran
Dürre in Afrika
Erdbeben Türkei
Überflutungen in Asien
Erdbeben Japan
Helga Treichl Hospiz
Hilfe in Nordafrika/Naher Osten
Team Österreich Tafel
Sudan
Erdbeben Haiti
Hilfe in Gaza
Hilfe in Asien/Pazifik
Pakistan Überflutungen
Tschernobyl
Hilfe für Osteuropa
Individuelle Spontanhilfe
Rechtsberatung für Asylwerber
Asylwerber
Hilfe für Aidsopfer
Wasser ist Leben
Verbreitung des Humanitären Völkerrechtes
Minenopfer
Kinder im Krieg
Suchdienst
Katastrophenhilfe
Katastrophen Asien
AmberMed
Mein Rotes Kreuz im Burgenland
Mein Rotes Kreuz in Kärnten
Mein Rotes Kreuz in Niederösterreich
Mein Rotes Kreuz in Oberösterreich
Mein Rotes Kreuz in Salzburg
Mein Rotes Kreuz in der Steiermark
Mein Rotes Kreuz in Tirol
Mein Rotes Kreuz in Vorarlberg
Mein Rotes Kreuz in Wien
Von Hochwasser bleibt auch Österreich nicht verschont. Die betroffenen Menschen müssen geborgen, mit medizinischer Hilfe und Nahrungsmitteln versorgt werden und brauchen eine Notunterkunft. Auch die psychosoziale Hilfe ist in diesen Situationen mehr als wichtig.
Wenn das Schlimmste vorbei ist, beginnt der Wiederaufbau der zerstörten Wohnungen und Häuser. Auch dabei bietet das Rote Kreuz den am schlimmsten Betroffenen finanzielle Hilfe.
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Über 4 Millionen Menschen in Syrien brauchen Hilfe. Schätzungen zufolge mussten insgesamt 2 Millionen Menschen in Syrien ihre Wohnungen und Häuser verlassen. Sie sind so genannte „intern Vertriebene“.
Weitere 1,3 Millionen syrische Männer, Frauen und Kinder sind als Flüchtlinge in Nachbarländern registriert, warten auf die Registrierung oder sind in andere Länder weitergeflohen.
Seit Beginn der Krise arbeiten der Syrisch Arabische Rote Halbmond (SARC), das Internationale Komitee vom Roten Kreuz und die Internationale Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften bei der Unterstützung und Versorgung der betroffenen Menschen Hand in Hand.
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Die persönliche Lebenssituation ist nicht für alle Menschen in unserer Gesellschaft immer gut. Oftmals bestehen aufgrund unterschiedlichster Ursachen akute persönliche Notlagen.
Rotkreuz-Präsident Fredy Mayer: „Auch in Österreich haben Armut und Hilflosigkeit viele Gesichter. Die Krise trifft täglich mehr Familien. Wir helfen unbürokratisch und schnell dort, wo die soziale Sicherung auslässt. Da die Spontanhilfe zur Gänze aus Spenden finanziert wird, verbessert jeder Spendeneuro das Los verarmter Menschen.“
Armut ist eine leise Katastrophe für die sich die Betroffenen schämen. Das Leben am Existenzminimum soll möglichst in der Familie bleiben. So gut und so lange es geht wird der Schein nach außen gewahrt. Das verlangt von den Spontanhelfern soziales Taktgefühl und individuelle Lösungen.
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Das Rote Kreuz hilft Menschen in der Sahelzone. Dazu gehören mit Mali, Burkina Faso, Niger und Tschad in Westafrika, Eritrea, Sudan, Äthiopien und der Süden Mauretaniens. Die Menschen in der Region sind häufig von schweren Dürrekatastrophen betroffen. Das Rote Kreuz hilft den Menschen bei Naturkatastrophen und ebenso, wenn sie ihre Region aufgrund bewaffneter Konflikte verlassen müssen.
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Sauberes Wasser für die Menschen in Haiti -
Wirbelsturm Sandy hat im Oktober 2012 eine Spur der Verwüstung in der Karibik und Amerika hinterlassen. Das ohnehin schon arme Haiti wurde erneut schwer getroffen: weite Flächen wurden überschwemmt, Häuser und Brücken zerstört und die Straßeninfrastruktur ist in Mitleidenschaft gezogen. Einige Städte und Dörfer stehen unter Wasser. Schäden in der Landwirtschaft und in Fischereibetrieben verschlimmern die Situation.
Rund 100.000 Menschen sind betroffen. Die Versorgung mit Trinkwasser ist Schwerpunkt der Rotkreuz-Arbeit, denn die beste Vorbeugung gegen die weitere Ausbreitung von Cholera ist sauberes Trinkwasser. Basismedizinische Versorgung der Menschen und Zugang zu sanitären Einrichtungen zu schaffen, sind weitere Schwerpunkte. Weiters verteilen Rotkreuz-Mitarbeiter Hilfsgüter wie Küchenutensilien, Hygienepakete mit Wasserreinigungstabletten, Zahnbürsten, Zahnpasta, Seife, Shampoo und Waschpulver an die betroffenen Menschen.
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Nach dem schweren Erdbeben am Samstag im Nordwesten des Irans brauchen die Betroffenen die Hilfe des Roten Halbmonds vor Ort.
Der Iranische Rote Halbmond – die Partnerorganisation des Österreichischen Roten Kreuzes – ist mit 800 Helferinnen und Helfern im Einsatz. 210 Menschen konnten aus den Trümmern gerettet werden.
„Wie bei jedem Erdbeben geht es in den ersten Stunden darum, verschüttete Menschen zu bergen und Verletzte medizinisch zu versorgen. Der Iranische Rote Halbmond hat zahlreiche Suchhunde im Einsatz“, sagt Max Santner, Leiter der Internationalen Hilfe beim Österreichischen Roten Kreuz. „Parallel zu diesen Rettungsmaßnahmen hat der Rote Halbmond 3.000 Zelte in einem Sportstadion errichtet. Dort sind 16.000 Menschen untergebracht, deren Häuser durch das Beben zerstört wurden.“
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Verkürzte Regenzeiten und zu lange Dürreperioden haben sowohl im Osten Afrikas als auch im Sahel für Ernteausfälle gesorgt. Die Folge sind Nahrungsmittel-Krisen in großen Teilen Somalias, Kenias und Äthiopiens. Seit einigen Wochen leiden auch die Bewohner der Sahelzone in Niger, Burkina Faso, Mauretanien, Mali, Tschad und Senegal unter den Folgen der Dürre. Internationale Rotkreuz-Helfer kämpfen in den betroffenen Regionen gemeinsam mit den dortigen Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften gegen den Hunger und versuchen die Lebensgrundlagen längerfristig zu sichern.
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Nach dem verheerenden Erdbeben im Südosten der Türkei sind die Katastrophen-Helfer des Türkischen Roten Halbmonds im Dauereinsatz. Ihr Hauptaugenmerk liegt auf der medizinischen Versorgung von Verschütteten und Verletzten. In den Städten Van und Ecir werden auch Suppenküchen und provisorische Unterkünfte errichtet.
Mit 7,2 auf der Richter-Skala, ist dieses Beben in der Van-Provinz an der Grenze zum Iran das stärkste Erdbeben in der Türkei seit mehr als einem Jahrzehnt, und damit von der Intensität gleich dem Beben auf Haiti Anfang 2010.
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Knapp neun Millionen Menschen sind in den Provinzen Sindh und Belutschistan von den Fluten betroffen, rund 1,6 Millionen Häuser – darunter 9.200 Schulen – sind beschädigt. „Das Ausmaß der aktuellen Flutkatastrophe ist schon annähernd so dramatisch, wie im vergangenen Jahr. Leider scheint sich die Staatengemeinschaft mit dieser - fast - chronischen Situation abzufinden und ist kaum bereit oder willens zu helfen. Dabei brauchen Millionen Menschen dringend über die kommenden Monate Lebensmittel, Trinkwasser und medizinische Hilfe“, so Max Santner, Leiter der Internationalen Hilfe im Österreichischen Roten Kreuz.
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Tausende Menschen, die durch das Erdbeben im März 2011, den darauf folgenden Tsunami oder den Atomunfall ihre Häuser verloren haben, werden in den Notunterkünften und Evakuierungszentren vom Japanischen Roten Kreuz (JRCS) betreut. Besonderes Augenmerk wird auf ältere Menschen, Menschen mit besonderen Bedürfnissen und psychosoziale Unterstützung für Traumatisierte gerichtet.
Daneben nimmt die Konzentration auf den Wiederaufbau zu. Schwerpunkte in der Übergangsphase zum Wiederaufbau sind psychosoziale Aktivitäten, medizinische Nachbetreuung und soziale Dienste sowie die Unterstützung von Evakuierten bei der Umsiedlung in Übergangsunterkünfte.
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Moderne Hospizbetreuung, unabhängig ob in einem Hospiz oder als mobile Betreuung, unterstützt die Menschen in dieser Lebensphase - bis zuletzt. Viele verschiedene Aspekte sind dabei zu berücksichtigen: Schmerzen, Angst, erschwerte Kommunikation und vieles mehr. Nicht nur der sterbende Mensch bedarf der Hilfe, auch seine Familie, die sich angesichts des nahenden Todes oft überfordert fühlt, braucht Unterstützung.
Das Pflegeheim ‚Haus des Roten Kreuzes’ liegt am südlichen Rand der Stadt Salzburg. Ein kleines Haus mit großem Engagement. Familiäre Atmosphäre in Verbindung mit professioneller Betreuung liegt uns sehr am Herzen. 1997 erhielten wir die Chance, ganz Neues zu erträumen und zu planen und 2002 wurde unser Traum Wirklichkeit: Das alte Pflegeheim erstrahlte in neuem Glanz, das neue Helga Treichl Hospiz konnte seine erste Patientin stationär aufnehmen.
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Die Krise in Libyen führte dazu, dass Hunderttausende Menschen aus der Region flüchten mussten. In Ägypten und auch Tunesien warten Tausende Menschen, dass sie in ihre Heimat zurückkommen können. Das Rote Kreuz ist sowohl in Nordafrika, als auch in den Zielländern vor Ort und hilft den Betroffenen.
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Im Rahmen der Team Österreich Tafel werden überschüssige Lebensmittel von freiwilligen Team-Österreich-Helferinnen und -Helfern gesammelt und an bedürftige Menschen verteilt. Das Rote Kreuz und Hitradio Ö3 haben sich mit der Team Österreich Tafel von Beginn an zum Ziel gesetzt, den Betroffenen verlässlich und nachhaltig zu helfen.
"In ganz Österreich gibt es 58 Team Österreich Ausgabestellen. Wir passen unser Angebot immer dem Bedarf an, so wurden seit dem Start zwölf Stellen neu eröffnet, fünf haben wieder geschlossen. Unser Ziel war es von Beginn an, einerseits bestehende Angebote zu ergänzen und auf der anderen Seite dem wachsenden Bedarf ein wirksames Zeichen entgegenzusetzen. Mit der Team Österreich Tafel leisten wir einen kleinen, aber messbaren, Beitrag zur Armutsbekämpfung in Österreich", so Gerry Foitik (Bundesrettungskommandant des Österreichischen Roten Kreuzes und Projektleiter der Team Österreich Tafel).
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Der Sudan, das größte Land Afrikas, ist ein von Katastrophen heimgesuchtes Land. Immer wiederkehrende Dürreperioden und Überschwemmungen behindern die nachhaltige Entwicklung des Landes. Der andauernde Darfur-Konflikt hat bis heute über 200.000 Menschenleben gefordert und zur Binnenvertreibung von ungefähr 2,2 Millionen Menschen geführt. Der Sudan liegt auf dem Index der menschlichen Entwicklung auf Rang 147 von insgesamt 177 Ländern. Delegierte des Österreichischen Roten Kreuzes helfen vor Ort, Brunnen zu bauen und Gesundheitsprojekte umzusetzen.
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Nur ein paar Kilometer von L’Acul entfernt lag das Epizentrum des verheerenden Erdbebens, das im Jänner 2010 in Haiti gewütet hat. In dem Dorf ist kaum ein Stein auf dem anderen geblieben, die meisten Bewohner haben ihr gesamtes Hab und Gut verloren.
Schwerpunkt des ÖRK-Wiederaufbau-Programms sind die Dörfer Sous-de-Baba, Kolo Kolo, Rousseau, Gressier und L’Acul in der vom Erdbeben schwer betroffenen Region Leogane, westlich der Hauptstadt Port-au-Prince. Drei Jahre – bis Mai 2013 – soll das umfangreiche Projekt dauern. Bestandteile sind: Unterstützung der Bevölkerung beim Wiederaufbau von Häusern, Versorgung mit sauberem Wasser und sanitären Einrichtungen, Wiederaufbau von sozialen Einrichtungen wie zum Beispiel Schulen.
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„Obwohl die Kämpfe derzeit eingestellt sind, gibt es im Gazastreifen einen hohen Bedarf an humanitärer Hilfe“, sagt Fredy Mayer, Präsident des Österreichischen Roten Kreuzes. „Viele Menschen kehren erst jetzt in ihre Wohngegenden zurück und müssen feststellen, dass ihr gesamtes Hab und Gut zerstört ist. Manche haben nicht nur Verwandte und Freunde verloren, sondern auch ihre Lebensgrundlage. Diese Menschen und die zahlreichen Verletzten in den Krankenhäusern brauchen unsere Hilfe.“
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Die Arbeitsschwerpunkte der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung in Asien sind Katastrophenmanagement, Gesundheit und Pflege, Kapazitätsbildung nationaler Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften sowie Verbreitung humanitärer Werte.
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Rund 20 Millionen Menschen waren von der Flutkatastrophe in Pakistan betroffen. Das Überleben zahlloser Flutopfer hängt noch immer von Hilfe aus dem Ausland ab. Schwerpunkte der Rotkreuz-Hilfe sind sauberes Wasser, Unterkünfte, Lebensmittel und medizinische Notversorgung.
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Es war der 26. April 1986 als es zu der verhängnisvollen Katastrophe in Block 4 des Kernkraftwerks in Tschernobyl kam. Insgesamt wurden durch den Unfall mehr als 200.000 Quadratkilometer schwer radioaktiv belastet. Rund drei Viertel dieser Fläche befinden sich in drei Ländern: in der Ukraine, in Weißrussland und in Russland (damals alle Teil der Sowjetunion).
„In Weißrussland und der Ukraine sind die Auswirkungen der Katastrophe noch allgegenwärtig – obwohl 25 Jahre seit dem Unglück vergangen sind“, sagt Max Santner, Leiter der Internationalen Hilfe des Österreichischen Roten Kreuzes. „Deshalb unterstützen wir auch unsere Kollegen sehr intensiv bei den Tschernobyl-Programmen.“
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Die Schwerpunkte der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung in der Region Osteuropa/Balkanländer umfassen Gesundheitsprogramme, Katastrophenmanagement, Kapazitätsaufbau nationaler Rotkreuzgesellschaften vor Ort und die Verbreitung humanitärer Werte.
In Osteuropa und der Balkanregion, zu denen Länder wie Weißrussland, Ukraine, Montenegro und Serbien zählen, liegen die ärmsten Staaten Europas. HIV/AIDS breitet sich in manchen Ländern Osteuropas weltweit am schnellsten aus. In der Ukraine lebt bereits ein Prozent der Bevölkerung, ungefähr 400.000 Menschen, mit dem tödlichen Virus.
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Die individuelle Spontanhilfe zahlt kein Bargeld aus. Sie leistet Überbrückungshilfe und übernimmt anstehende Kosten oder dringende Anschaffungen. Nicht als Dauereinrichtung, sondern als Starthilfe für den Neuanfang. In Österreich leben rund 492.000 Menschen in manifester Armut, darunter mehr als 100.000 Kinder und Jugendliche. Rund 800 persönliche Beratungsgespräche führen allein die drei Mitarbeiter der Spontanhilfe im Generalsekretariat des Roten Kreuzes im vierten Wiener Gemeindebezirk. Noch einmal so viele Anfragen werden telefonisch behandelt.
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Das Österreichische Rote Kreuz ist Mitträger des Projekts Netzwerk Asylanwalt, das kostenlose Rechtsvertretung für Asylwerber und Asylwerberinnen vor der zweiten Instanz im Asylverfahren gewährleistet. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Rechtsabteilung des ÖRK-Generalsekretariats sowie ehrenamtlich engagierte Juristen und Anwälte leisten hier einen wichtigen Beitrag zur fairen und korrekten Abwicklung von Asylverfahren.
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Krieg und Vertreibung zwingen Menschen dazu, ihre Heimat zu verlassen. Oft haben sie nichts mehr außer ihrem Leben. Eine beschwerliche Reise führt diese Männer, Frauen und Kinder schließlich in ein Land, in dem sie sicher und frei sind.
Im Rahmen zahlreicher Aktivitäten und Projekte lebt das Österreichische Rote Kreuz gemeinsam mit seinen Landesverbänden hier die Rotkreuz-Grundsätze. Vor allem der Grundsatz der Menschlichkeit wird in die Tat umgesetzt.
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Im Dezember 2006 schmiedete die Rotkreuz-Bewegung eine 'globale Allianz', um die Aids-Hilfe zu bündeln und die Hilfsprogramme auszuweiten und zu harmonisieren. Inzwischen arbeiten 56 nationale Rotkreuz-Gesellschaften in der Allianz zusammen. Weltweit betreiben 72 Rotkreuz-Gesellschaften Hilfsprogramme für Menschen, die mit HIV leben.
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Der Zugang zu Wasser und adäquater sanitärer Versorgung ist ein Menschenrecht. In vielen Ländern wird Wasser jedoch zur Handelsware oder es bedarf erheblichen Aufwands um Wasser von teilweise zweifelhafter Qualität für den Haushalt und als Trinkwasser zu besorgen. Oft müssen Frauen und Kinder stundenlange Fußmärsche zum Wasserholen zurücklegen. Der Klimawandel verursacht die langsame Austrocknung von lange bestehenden Wasserquellen. Diese Tatsache, verstärkt durch die stetige Zunahme der Weltbevölkerung und weltweite Umweltverschmutzung, macht sich in einer Verknappung der Wasserressourcen bemerkbar und könnte in der Zukunft zu Kriegen um Wasser führen.
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Humanitäre Regeln in völkerrechtlichen Abkommen können zwar keinen Krieg beenden, sehr wohl aber menschliches Leid mildern. Damit die wesentlichen Inhalte dieser Abkommen allen Teilnehmern bewaffneter Konflikte bekannt sind, werden sie vom Roten Kreuz schon zu Friedenszeiten durch Schulungen, Kurse und Publikationen verbreitet.
In diesen Tätigkeitsbereich des Roten Kreuzes fallen auch die Initiativen, ein internationales Verbot für besonders grausame Waffen zu erreichen. Als Zeichen der Anerkennung für seine Bemühungen um den Frieden wurde dem Roten Kreuz bereits viermal der Friedensnobelpreis verliehen (1901, 1917, 1944, 1963).
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Über 100 Millionen Antipersonenminen sind weltweit vergraben und weitere 200-250 Millionen werden in Militär-Depots vermutet.
Die Anzahl der Menschen, die durch diese tödlichen Apparate verletzt oder getötet werden, ist glücklicherweise rückläufig: Waren es 2003 noch zwischen 15.000 und 20.000 Menschen, so lag die Zahl 2008 bereits unter 10.000.
Werden Landminen nicht geräumt, stellen sie lange nach dem Ende eines militärischen Konflikts eine permanente Gefahr dar. Sie verhindern Wiederaufbau, Versöhnung und Rückkehr von Flüchtlingen.
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Das humanitäre Völkerrecht stellt Kinder unter besonderen Schutz. Bei Nahrungsmittelhilfe und medizinischer Hilfe sollen sie bevorzugt behandelt werden. Es sieht insbesondere Garantien für inhaftierte Kinder, für die Unantastbarkeit ihrer Nationalität und ihres Zivilstandes und für Familienzusammenführungen vor.
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Von seinen Angehörigen getrennt zu sein, nichts von deren Verbleib zu wissen und in Ungewissheit zu leben, kann eine enorme psychische Belastung darstellen.
Der Suchdienst des Österreichischen Roten Kreuzes unterstützt Menschen, die aufgrund von Kriegen, bewaffneten Konflikten, Katastrophen oder durch Migration voneinander getrennt wurden, bei der Wiederherstellung des Kontaktes mit ihren Familienangehörigen bzw. bei der Klärung von Schicksalen aus dem Zweiten Weltkrieg.
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Erdbeben, Tsunamis, Hurrikans, Hochwasser und Überschwemmungen: Wir leben in einem Jahrzehnt der Naturkatastrophen. Seit dem Jahr 2000 haben die Desaster weltweit etwa 2,8 Milliarden Menschen betroffen. Die Rotkreuz-Bewegung agiert als weltweites Hilfsnetzwerk mit der zentralen Aufgabe menschliches Leid zu lindern. Ziel der Rotkreuz-Katastrophenhilfe ist es, Menschen in Notsituationen rasch und unbürokratisch zu helfen. Diese Hilfe erfolgt finanziell, materiell und personell.
Für die Bewältigung von Großkatastrophen wie das Erdbeben in Japan, das Millionen Menschen obdachlos machte, arbeiten Rotkreuz-Experten aus aller Welt Hand in Hand. Spezialeinheiten mit Schwerpunkten wie Gesundheit/medizinische Vorsorgung, Trinkwasser, Unterkunft, Telekommunikation, usw. funktionieren dann im Katastrophengebiet wie ein Räderwerk.
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Diese Region gilt international als besonders katastrophenreich. Zunächst wurden im Sommer 2009 die Philippinen und Vietnam vom Taifun Ketsana verwüstet, tausende Menschen sind von den Fluten und starken Regenfällen betroffen. Ein Seebeben vor Samoa löste in der Folge am 30. September in den Morgenstunden einen Tsunami aus, der hunderte Todesopfer auf der Inselgruppe forderte. Auch in den vergangenen zwei Jahren setzten sich die Katastrophen fort. Die Taifun-Saison 2011 führte zu umfangreichen Überflutungen - viele Regionen und Städte sind unter Wasser und nicht erreichbar, viele tausend Menschen sind betroffen.
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Immer wieder fallen Menschen durch die Maschen des Sozialnetzes und sind ohne Versicherungsschutz: Flüchtlinge, Migranten und Migrantinnen, aber auch österreichische Staatsbürger. Das bereits seit 2004 bestehende Projekt AMBER-MED der Diakonie in Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz bietet diesen Menschen kostenlose, ambulante medizinische Versorgung und soziale Beratung. Durch diese Kooperation können Patienten und Patientinnen von AMBER-MED auch das Angebot des Medikamentendepots des Roten Kreuzes nutzen. Hier werden Medikamente gesammelt, gelagert und unter strengsten Qualitätsauflagen für die Weiterverwendung (etwa in Katastrophenhilfseinsätzen) vorbereitet.
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Die Aufgaben des Roten Kreuzes in den Bereichen Rettungs- und Krankentransportdienst, der Katastrophenhilfe und der Sozialen Dienste sind in den letzten Jahren enorm angewachsen. Helfen Sie uns mit Ihrem Förderbeitrag, diese Dienste auch weiterhin in der gewohnten Qualität anbieten zu können.
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Als Rotes Kreuz setzen wir uns bereits seit 150 Jahren für Menschen in Not ein und versuchen deren Leben durch die Kraft der Menschlichkeit zu verbessern. Tausende freiwillige und berufliche Mitarbeiter sorgen täglich dafür, dass im In- und Ausland Menschen in Not geholfen wird.
Erst Ihre Spende ermöglicht es uns, für die Menschen da zu sein. Werden Sie mit Ihrem finanziellen Beitrag ein unverzichtbarer Bestandteil unserer Hilfskette!
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Zur Bewältigung aller unserer Aufgaben im Rettungs- und Krankentransportdienst, bei Großunfällen und Katastrophen sowie in der Pflege und Betreuung genügen nicht nur idealistische und bestens ausgebildete Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, sondern auch finanzielle Mittel.
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