20.03.2017 15:54

Überflutungen in Peru

In Nordperu kämpfen rund 625.000 Menschen mit den Folgen schwerer Überflutungen - lokale Rotkreuzhelfer sind vor Ort.

Überflutungen in Peru
Über 625.000 Menschen sind von Überflutungen in Nordperu betroffen.©IFRC

Peru wurde von den seit 1998 stärksten Überflutungen heimgesucht, besonders stark hat es den Norden des Landes getroffen. 75 Menschen verloren ihr Leben, über 70.000 wurden innerhalb weniger Augenblicke obdachlos. Insgesamt sind über 625.000 Peruaner von der Naturkatastrophe betroffen. Das Peruanische Rote Kreuz hat Nothilfeteams in den betroffenen Regionen aktiviert, die den Menschen in dieser extremen Notlage helfen.

Peruanisches Rote Kreuz im Einsatz

Die Betroffenen haben auf einen Schlag alles verloren, sie brauchen Verpflegung ebenso wie medizinische Notversorgung, Kleidung und Wasser. Auch das Zusammenführen von im Chaos auseinandergerissener Familien gehört zu den Aufgaben der Rotkreuz-Helfer. "Die Mitarbeiter und Freiwilligen des Peruanischen Roten Kreuzes sind für diese Art der Katastrophe gut ausgebildet und vorbereitet. Momentan haben wir im Norden des Landes allerdings die schlimmste Situation seit den 90er Jahren. Falls internationale Unterstützung angefordert wird, sind wir bereit", erklärt Walter Cotte von der Rotkreuz-Föderation.

Unterstützung gebraucht

Die durch den starken Regen ausgelösten Überschwemmungen rissen alles mit, was sich ihnen in den Weg stellte. Die Wettervorhersagen für die kommenden Tage lassen keine Entspannung der Lage vermuten: Der Regen ist laut Wetterexperten noch lange nicht zu Ende. Die Einsatzkräfte in Peru tun was sie können, ob es von Österreichischer Seite einen internationalen Einsatz geben wird, ist noch unklar. Was wir aber von hier aus tun können ist für die Katastrophenhilfe zu spenden, um den Einkauf von Hilfsgütern vor Ort und den Wiederaufbau von Häusern und Infrastruktur zu unterstützen.

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