13.04.2017 09:05

Bilder der Hoffnung

Fotograf Helmut Mitter hat 2016 in Flüchtlingsunterkünften fotografiert.

Bilder der Hoffnung
Helmut Mitter stellt beim Benefizabend seine Fotografien aus.
©Mathias Swoboda

1. Was verbindet Sie mit dem Roten Kreuz?

Helmut Mitter:
Mich verbindet die freiwillige Arbeit in der Flüchtlingshilfe beim Roten Kreuz, die ich in verschiedenen Einrichtungen von Ende 2015 bis Mitte 2016 geleistet habe, und der starke bleibende Eindruck den ich dabei gewonnen habe.

2. Wie entstand Ihre Idee einer Fotodokumentation in der Rotkreuz-Flüchtlingsunterkunft?

Mitter: Da ich Anfang 2016 in der VOZO (Vorderen Zollamtstraße, Anmerkung) vor Ort tätig war und mir die Bilder der Flüchtlinge und der Helfer nicht aus dem Kopf gegangen sind, habe ich mit dem Roten Kreuz Kontakt aufgenommen und gemeint, dass man die Situationen, nicht nur die der Flüchtlinge, sondern auch die der Helfer und deren fast uneingeschränkte Hilfsbereitschaft in Bildern festhalten muss. Daraus ergab sich eine Fotostrecke, die ich nun hier zeigen kann.

3. Was kann Kunst Ihrer Meinung nach zu einem besseren Miteinander beitragen?

Mitter: Die Kunst oder meine Bilder können die Schicksale und die Arbeit der Freiwilligen sehr gut zeigen und den Leuten ins Bewusstsein bringen, Vorurteile beseitigen und Verständnis für eine Ausnahmesituation schaffen.

4. Was erwarten Sie sich von dem Benefizabend?

Mitter: Ich hoffe, dass man auf das Thema Flüchtlinge und Flüchtlingspolitik eine neue, beziehungsweise eine andere Sichtweise bekommt. Darüber hinaus bin ich zuversichtlich, dass die Gäste die Arbeit des Roten Kreuz tatkräftig unterstützen werden.

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