20.09.2017 11:40

Atomwaffenverbot fixiert

Jetzt ist es offiziell: Nachdem das Atomwaffenverbot international von 120 Ländern beschlossen wurde, hat IKRK-Präsident Peter Maurer das Abkommen in New York unterzeichnet.

Atomwaffenverbot fixiert
IKRK-Präsident Peter Maurer unterzeichnet in New York das Verbot gegen Atomwaffen.
©ÖRK/M. Hechenberger

Am 7. Juli dieses Jahres wurde endlich ein internationales Verbot von Atomwaffen beschlossen. Daran beteiligt war auch ÖRK-Generalsekretär Werner Kerschbaum. Gut zwei Monate später hat IKRK-Präsident Peter Maurer im Rahmen einer Zeremonie das offizielle Dokument dazu in New York unterzeichnet. Er gratuliert dabei allen Verantwortlichen jener Staaten, die bei dem Abkommen mitmachen. Für das Internationale Rote Kreuz ist dieser Tag ein besonders wichtiger, denn die Organisation setzt sich schon seit langem für ein Verbot von Atomwaffen ein. Schon 2011 schlug das IKRK ein international verbindliches Abkommen vor.

"Die Gefahren, die von Atomwaffen ausgehen, steigen. Die Unterzeichner des Abkommens geben der Welt die Hoffnung, die sie heute braucht", so Maurer bei der Zeremonie. Gleichzeitig warnt er davor, dass die humanitäre Hilfe keine Mittel hätte um Opfern eines Atomwaffenangriffes zu helfen. "Wir könnten nichts tun. Es ist alarmierend, aber die Wahrheit", so Maurer. Das IKRK ruft alle Staaten dazu auf, dem Abkommen so bald als möglich beizutreten.

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