27.09.2017 11:40

Heute auf morgen schauen

Die neue NGO-Plattform SDG Watch Austria tritt dafür ein, dass die 2015 beschlossenen Ziele für nachhaltige Entwicklung mehr als Versprechen bleiben.

Heute auf morgen schauen
SDGs umsetzen - Zukunft ermöglichen!

Die UNO legte 2015 mit der Agenda 2030 und den darin enthaltenen Zielen für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, kurz SDGs) einen Aktionsplan für die Menschen, den Planeten und für Wohlstand fest. Mehr als 80 österreichische NGOs erheben nun zwei Jahre später unter der neuen gemeinsamen Plattform SDG Watch Austria ihre Stimme und fordern von der künftigen Regierung, Verantwortung zu übernehmen, die Ziele rasch umzusetzen und damit Zukunft zu ermöglichen.

NGOs sehen Aufholbedarf von Österreich


Bislang geschieht die Umsetzung der SDGs in Österreich leider sehr schleppend. Die neue Plattform SDG Watch Austria setzt hierzulande besonders auf die neue Regierung. Dass in Österreich Handlungsbedarf besteht, weiß auch Werner Kerschbaum, Generalsekretär des Österreichischen Roten Kreuzes: "Anders als die MDGs (=Millennium Development Goals, Anm.) haben die SDGs universale Gültigkeit, das heißt, sie gelten auch im Inland und Österreich hat mit seiner Unterschrift zugestimmt, sich für ihre Umsetzung einzusetzen." Kerschbaum fordert mehr Entschlossenheit der Bundesregierung und regt an, sich die Tschechische Republik zum Vorbild zu nehmen. "Dort sind die SDGs von der Regierung zur Chefsache erklärt und es gibt eine eigene Stabstelle, die sich darum kümmert."

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