15.01.2018 16:09

Wintersport: Sicher auf der Rodel

Obwohl Rodeln als harmloses und familienfreundliches Wintervergnügen gilt, ist das Verletzungsrisiko hoch.

Wintersport: Sicher auf der Rodel
Um Verletzungen auszuschließen, sollte nicht (wie hier) auf Handschuhe und Helm vergessen werden

Rodeln gilt als harmloses Wintervergnügen für die ganze Familie. Doch die Statistik zeigt: ganz so harmlos ist die Sportart nicht. Durchschnittlich kommt es pro Saison zu 1.200 Rodelunfällen - und das Verletzungsrisiko ist sogar höher als beim Skifahren. Das Rote Kreuz hat einige Tipps gesammelt, damit die Rodel-Partie nicht im Krankenhaus endet.

 

Helm auf!

 

Laut dem Kuratorium für Verkehrssicherheit sind die häufigsten Verletzungen bei Rodelunfällen Knochenbrüche (60 Prozent) sowie Prellungen (20 Prozent). Neun Prozent der Unfälle resultieren in Kopfverletzungen. Daher gilt auch beim Rodeln: Helm auf!

 

Richtige Ausrüstung ist Voraussetzung

 

 

  • Eine gute Ausrüstung kann helfen, Unfälle zu vermeiden. Dazu gehören in jedem Fall
  • Wasserfeste Schuhe mit guter Sohle
  • Skihose und Ski-Jacke
  • Handschuhe
  • Helm und Schibrille

 

Rodel-Technik lernen

 

Einfach auf die Rodel setzen und los geht's? Ganz ohne Kenntnisse über die richtige Technik ist das nicht empfehlenswert. Zumindest das Lenken und Bremsen sollte man im flachen Gelände üben, bevor man sich an die richtig steilen Abfahrten wagt. Und so geht's: Zum Lenken wird der jeweilige Fuß in den Schnee gedrückt. Um so mehr Druck ausgeübt wird, desto enger wird die Kurve gefahren. Zum Bremsen dann beide Füße in den Schnee drücken; bei steilem Gelände möglichst weit hinten auf der Rodel sitzen und zusätzlich die Rodel vorne nach oben ziehen.

 

Rücksicht auf das Gelände

 

Um Unfälle zu vermeiden, sollte bereits beim Aufstieg das Gelände eingeprägt werden. Auf scharfe Kurven, Kreuzungen oder Hindernisse achten. Vor allem, wenn es auf der Rodelbahn PWK-Verkehr gibt, ist spezielle Vorsicht geboten. Vor allem hier ist es wichtig, vor der Einfahrt in uneinsehbaren Stellen durch lautes Rufen auf sich aufmerksam zu machen.

 

Das Rote Kreuz wünscht eine gute Fahrt!

 

 

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