02.05.2018 11:26

Jugendrotkreuz macht Kinder und Jugendliche sicher im Wasser

ÖJRK fordert mehr Möglichkeiten für Schwimmunterricht

Jugendrotkreuz macht Kinder und Jugendliche sicher im Wasser
Die Social Media-Kampagne „Sicher im Wasser“ wird durch die Schwimmprofis und Olympioniken Mirna Jukic und Maxim Podoprigora prominent unterstützt.

Wien (Jugendrotkreuz) – Jedes Kind soll schwimmen können! Davon ist das Österreichische Jugendrotkreuz überzeugt und macht rechtzeitig zum Start in die Badesaison 2018 darauf aufmerksam, dass schwimmen zu können eine wichtige Lebenskompetenz ist.

 

Laut offiziellen Zahlen des Wiener Stadtschulrates kann nur mehr jedes zweite achtjährige Kind schwimmen. Elisabeth Kellner, Koordinatorin für das Wiener Schulschwimmen im Stadtschulrat und ÖJRK-Schwimmreferentin in Wien, nennt einen der Gründe für diese Entwicklung: „Es ist mittlerweile leider das Bewusstsein dafür verloren gegangen, dass man das Schwimmen nicht nur lernt, weil es ein schöner Sport und gesund ist, sondern dass diese Fähigkeit überlebenswichtig sein kann. Kinder schreien nicht, wenn sie ertrinken, sie schlagen nicht um sich. Sie können daher auch im seichten Wasser ertrinken“.

 

„Durch einen Mangel an Bädern, wo ganzjährig Schwimmkurse stattfinden können, wird das schwimmen lernen ebenfalls erschwert. Wir fordern die Gemeinden Österreichs auf, für den Erhalt jedes einzelnen Bades zu sorgen, denn nur so kann Schwimmunterricht stattfinden“, erklärt Renate Hauser, Generalsekretärin des Jugendrotkreuzes.

 

Jedes Jahr machen 90.000 Schülerinnen und Schüler mit dem Jugendrotkreuz ein offizielles Österreichisches Schwimmerabzeichen (Früh-, Frei-, Fahrten- und Allroundschwimmer) oder Rettungsschwimmerabzeichen. Im Kindergartenbereich erreicht das ÖJRK auch schon die Kleinsten mit dem Programm „ROKO mit dem Roten Kreuz – Sicherheit am Wasser“.

 

Die Social Media-Kampagne „Sicher im Wasser“ motiviert Jugendliche dazu, Rettungsschwimmer/in zu werden. Die Kampagne wird durch die Schwimmprofis und Olympioniken Mirna Jukic und Maxim Podoprigora prominent unterstützt.

 

„Schwimmen ist die beste Sportart für Kinder, weil man von Kopf bis Fuß gleichmäßig gefordert wird. Ich selbst konnte bereits mit drei Jahren ohne Schwimmhilfe schwimmen und mich begleitet diese Leidenschaft mein ganzes Leben. Nicht aus jedem Kind wird eine Olympiasiegerin werden, aber schwimmen zu können ist überlebenswichtig“, sagt die Leistungssportlerin Mirna Jukic.

 

Schwimmerkollege Maxim Podoprigora betont: „Ich bin beeindruckt von allen jungen Menschen, die im letzten Sommer andere vor dem Ertrinken gerettet haben! Damit man das schafft, ist es wichtig, selber sicher im Wasser zu sein. Ich kann allen Jugendlichen nur raten, die Ausbildung zum Rettungsschwimmer bzw. zur Rettungsschwimmerin zu machen. Macht mit, werdet Helden!“

 

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Rückfragehinweis:
Sabine Sperk
Österreichisches Jugendrotkreuz
Marketing und Kommunikation
Tel.: +43 1 589 00-357
E-Mail: sabine.sperk(at)roteskreuz.at
www.jugendrotkreuz.at

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