Humanitätspreis 2011
Heinrich-Treichl-Preis 2011
Zum 17. Mal hat das Rote Kreuz mit dem Heinrich-Treichl-Preis zwei Persönlichkeiten für ihr herausragendes humanitäres Engagement ausgezeichnet.
Die ORF-Journalistin Claudia Lind ist eine der beiden Preisträgerinnen. „Claudia Lind beschäftigt sich bei ihrer Arbeit mit aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen. Über komplexe Themen wie Hospiz, Pflege, Migration in Österreich und Flüchtlingstragödien in Krisenregionen wie Darfur berichtet sie in ihren Fernsehbeiträgen ausgewogen und menschlich“, würdigt Fredy Mayer die Arbeit von Claudia Lind.
Der zweite Preisträger ist Alexander Breitegger. Der promovierte Jurist ist Experte im Bereich des Humanitären Völkerrechts. In seiner Dissertation befasste sich Breitegger mit den Regeln für den Einsatz von Streumunition. „Bei sehr vielen bewaffneten Konflikten zeigt sich, dass Zivilisten die Leidtragen dieser Waffen sind. Einen jungen Wissenschaftler zu ehren, der sich mit diesem humanitärem Problem und der notwendigen Fortentwicklung des Völkerrechts beschäftigt, ist uns ein großes Anliegen“, begründet Rotkreuz-Präsident Mayer die Entscheidung der Jury.


