Projektreise Ost-Timor

Ost-Timor 2011

Rotkreuz-Generalsekretär Wolfgang Kopetzky auf Projektreise in Ost-Timor. Er besucht jene Bergdörfer, in denen die österreichischen Rotkreuz-Delegierten gemeinsam mit Kollegen vom Timoresischen Roten Kreuz Wassersysteme errichten. 


Die Delegation des Generalsekretärs war mit dem timoresischen Präsidenten José Ramos Horta und den Botschaftern der Republik Österreich, Klaus Wölfer, und der EU, Juan Carlos Rey, hochkarätig besetzt.

 

Ost-Timor ist einer der jüngsten und einer der ärmsten Staaten der Welt. Das Land wurde 2002 nach jahrelangen bewaffneten Konflikten ein selbständiger Staat. 41 Prozent der Menschen leben unter der Armutsgrenze von einem US-Dollar am Tag. Weniger als 50 Prozent der Haushalte haben Zugang zu sauberem Trinkwasser. Viele Menschen, insbesondere Kinder, sterben jedes Jahr an Durchfallerkrankungen.

 

Dieser traurigen Bilanz wirken die ÖRK-Projekte entgegen: Durch den Bau von Wassersystemen werden 40 Dörfer mit rund 19.000 Personen in den Distrikten Bobonaro, Ermera und Liquica mit sauberem Trinkwasser versorgt. Zudem werden ungefähr 3.350 Familienlatrinen gebaut.  Das ÖRK arbeitet seit 2005 im Land.