Weltfrauentag

Rund um die Welt brauchen Frauen Hilfe. Ihre Bedürfnisse unterscheiden sich von denen der Männer: Egal ob sie Opfer einer Katastrophe geworden sind, in einem Kriegsgebiet leben, ihre Armut sie krank macht oder sie als Witwe „ihren Mann“ stehen müssen – wirkungsvolle und nachhaltige Hilfe muss die sozialen Rollen, Kapazi­täten, aber auch Verwundbarkeiten von Frauen und Männern in einer Gesell­schaft berücksichtigen.

 

Die Gewalt an Frauen ist gerade nach Katastrophen besonders hoch. Bei der Verteilung von Hilfsgütern zählen sie zu den Schwächeren. „Den so­zialen Ungleichheiten und Diskriminierungen kann durch gendersensible An­sätze in der humanitären Hilfe und der Entwicklungszusammenarbeit entgegen­gewirkt werden“, weiß Annette Schneider, Leiterin für internationale Pro­gramme und Projekte im ÖRK. In der Entwicklungszusammenarbeit des Österreichischen Roten Kreuzes werden geschlechtsspezifische Unterschiede mitgedacht, zum Beispiel in Mosambik, Pakistan oder im Sudan.