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Während der Aktionswoche gingen berühmte Persönlichkeiten mit Migrationshintergrund mit gutem Beispiel voran und kamen in die Blutspendezentrale.

 

Mit der Initiative "Blutspenden verbindet" informierte das Rote Kreuz in Österreich lebende Menschen mit Migrationshintergrund über die Bedeutung der Blutspende. Einige Persönlichkeiten ließen sich gerne zum Blutspenden motivieren und wurden so zu "Botschaftern des Blutes":
Unter den berühmten Blutspendern, die von 21. - 25. Mai in die Wiener Blutspendezentrale kamen, war zum Beispiel MiA – Preisträgerin Gabrielle Costigan. „Ich bin seit 1993 aktive Blutspenderin und spende regelmäßig. Zum ersten Mal Blut gespendet habe ich während meines Studiums: wir eine Gruppe junger Menschen, die etwas für die Gemeinschaft beitragen wollten", erklärt sie. "Es hat auch Spaß gemacht, gemeinsam mit Freunden zu spenden. Einmal hatte ein Familienangehöriger eine große Operation – danach war das Blutspenden Thema in unserer Familie und ich war froh und auch stolz selbst Blutspenderin zu sein.“

 

Auch Ileana Pavel ist bereits routinierte Blutspenderin: „Das war heute meine 13te Blutspende. Ich bin altruistisch eingestellt. Helfen ist für mich etwas Selbstverständliches. Die Gesellschaft braucht Menschen, die sich füreinander interessieren und einsetzen.“

 

Ruth Brauer-Kvam ist auch als Botschafterin für projektXchange des Roten Kreuzes aktiv. Die Schauspielerin ist überzeugt von der Kraft der Gemeinschaft: „Wir haben alle das gleiche Blut – natürlich nicht dieselbe Blutgruppe. Ich lege meinen Fokus auf Gemeinsamkeiten, nicht auf Unterschiede. Kurz gesagt: Blut spenden geht schnell und ist wichtig!“

 

Auch Dr. Fuat Sanac, Präsident der islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGiÖ), legt großen Wert auf die Blutspende: "Ich habe bereits als sehr junger Mann damit angefangen. Oft lässt es sich heute schwer mit meinem vollen Terminkalender vereinbaren – aber ich tue mein bestes. Meine Frau und meine Mutter haben schon einmal Blutkonserven während einer Operation benötigt – diese Erfahrung ist natürlich auch Teil meiner Motivation.“

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