Christoph Willibald Gluck hätte seine Freude an diesem Ereignis gehabt: Im ehemaligen Wohnsalon des Komponisten trafen sich Clemens Unterreiner, Bariton, Solist und Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper und Rotkreuz-Generalsekretär Werner Kerschbaum zu einem durchaus musikalischen Stelldichein. Der Sänger, seit 2005 festes Ensemblemitglied der Staatsoper, griff zum Notenblatt, der Rotkreuz-Chef zur Klarinette und gemeinsam intonierten sie eine Stelle aus Glucks Oper "Eurpheus und Eurydike".

 

Anlass für den Besuch des Opernsängers im Generalsekretariat des Österreichischen Roten Kreuzes war die Staatsopernpremiere von Glucks "Alceste" diese Woche: Unterreiner singt in der Aufführung den Oberpriester. Das Rotkreuz-Haus war Glucks Wohnhaus, 1787 starb er in den Räumlichkeiten in der Wiedner Haupstraße. Heute beherbergt das Gluck-Haus neben dem Generalsekretariat des Österreichischen Roten Kreuzes auch die Blutspendezentrale für Wien, Niederösterreich und das Burgenland.

 

Was lag da näher, als den Sänger zur Einstimmung zu einer gemeinsamen Besichtigung des barocken "Gluckraums" einzuladen? Begleitet wurde Clemens Unterreiner von der Fernseh-Journalistin Onka Takats und einem TV-Team von „Wien heute“. Sehr zur Freude der anwesenden Blutspender und Rotkreuz-Mitarbeiter entschloss sich der vielseitig karitativ engagierte Bariton zum Blutspenden und stimmte dabei „Wiener Blut“ an.

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