Ein Edelweiß auf grünem Kreuz ist das Symbol des österreichischen Bergrettungsdienstes. Dieses Symbol malten einige Mitglieder der Bergrettung aus Niederösterreich und Wien auf ihren Verband, als sie zum Blutspenden in die Wiener Zentrale kamen.

 

Jährlich bergen die freiwilligen Helferinnen und Helfer hunderte Menschen, die in den Bergen, auf Pisten und Wanderwegen oder bei Sportunfällen verunglücken. Alleine im letzten Jahr kamen die niederösterreichischen und Wiener Retter in den schwarz-roten Jacken 736mal zum Einsatz, und fast alle Verunfallten konnten dank ihrer schnellen Hilfe lebend geborgen werden.

 

Franz Lindenberg ist Präsident der österreichischen Bergrettung und sieht die Bergretter als doppelte Lebensretter: „In unserer täglichen Arbeit retten wir verletzte Bergsteiger, Tourengeher, Lawinenopfer und vermehrt auch Mountainbiker. Mit unserer Blutspende retten wir das Leben von Patienten, die dringend auf Spenderblut angewiesen sind.“

 

Im Februar folgten mehr als zwanzig Bergretterinnen und Bergretter seinem Aufruf zum Blutspenden. Präsident Lindenberg hofft, künftig aber noch mehr „Bergfreunde“ zum regelmäßigen Leben retten motivieren zu können. Für ihn ist Blutspenden eine Selbstverständlichkeit: Schon seit Jahrzehnten arbeiten die österreichischen Bergretter und das Österreichische Rote Kreuz sozusagen Hand in Hand,  wenn es um die Bergung und medizinische Versorgung von verunglückten Menschen geht. Blutspenden ist für den leidenschaftlichen Bergretter somit die logische Konsequenz Menschenleben zu retten.

 

Informationen zum Bergrettungsdienst Österreich: www.bergrettung.at

Bergrettungsdienst Niederösterreich/Wien: www.oebrd.at

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