Am 29. November luden die Pfadfinder und Pfadfinderinnen Österreichs zum gemeinsamen „Ärmel hochkrempeln“ in die Wiener Blutspendezentrale ein, und mehr als 50 Pfadfinder folgten diesem Aufruf. Der Zeitpunkt hätte nicht besser gewählt sein können, denn gerade in der kalten Jahreszeit ist die Versorgung der Patientinnen und Patienten besonders schwierig: Viele Menschen können wegen einer Erkältungskrankheit nicht Blut spenden oder entfliehen der Kälte in tropische Gebiete. Die medizinische Leiterin Dr. Eva Menichetti freut sich sehr über das freiwillige Engagement: „Die Pfadfinder setzen mit dieser Aktion ein klares Zeichen der Menschlichkeit und helfen damit, eine lückenlose Versorgung mit Blutkonserven in dieser kritischen Zeit sicher zu stellen.“

 

Für die Pfadfinderinnen und Pfadfinder ist es selbstverständlich, Verantwortung in der Gesellschaft zu übernehmen und die Blutspendeaktionen des Roten Kreuzes zu unterstützen, erklärt der Wiener Landesleiter Richard Wilhelm das freiwillige Engagement. Präsident Helmut Salat der Niederösterreichischen PfadfinderInnen betont vor allem das gute Gefühl beim Blutspenden: „Mit jeder Blutspende helfen wir einem Mitmenschen, der sich in einer schwierigen Lebenssituation befindet oder gar lebensbedrohlich verletzt ist.“ Und dieses Engagement passt ganz genau zum Leitbild der PfadfinderInnen, wie die burgenländische Landesleiterin Marlene Granitzer ergänzt: „Leben retten und Blut spenden ist ein Auftrag für uns PfadfinderInnen und wir sind immer und überall hilfsbereit!“

 

Informationen zu den Pfadfindern Österreichs: http://www.pfadfinder.at/

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