Begonnen hat alles mit der Idee von Patrik Thuiner, der an der Technischen Universität Wien Physik studiert: Anlässlich seiner 25. Blutspende wollte Patrik gemeinsam mit fünfundzwanzig Freunden in die Wiener Blutspendezentrale kommen und die Ärmel für die gute Sache hoch krempeln. Seiner Einladung folgten damals „nur“ fünfzehn Kollegen der Fachschaft Physik und so startete Patrik schon bald einen weiteren Versuch. Dieses Mal ging die Einladung zum gemeinsamen Aderlass auch an die Physikkollegen der Wiener Hauptuniversität, doch das Ziel von fünfundzwanzig Spenden blieb wieder unerreicht.

 

Erst als der junge Physiker sich an die HTU - die Hochschülerinnen- und Hochschülerschaft der Technischen Universität Wien - wandte, bekam er Rückenwind für seine Idee. Gemeinsam mit der PR-Abteilung der TU Wien wurde der „Blutspendetag“ ins Leben gerufen und dieses Mal wollte man alles richtig machen: Neben Facebook, Twitter und der TU-Webseite machten ein Infostand und zahlreiche Infoscreens auf der Universität auf die Aktion aufmerksam. Überall dort, wo sich die Studentinnen und Studenten der TU Wien tummelten, wurden Handzettel verteilt und Plakate geklebt. Sogar ein Artikel übers Blutspenden erschien noch wenige Tage vor dem Blutspendetag. Aber würde all das reichen, um die Studenten auch zum Spenden zu motivieren?

 

Patrik Thuiner kann es noch immer nicht glauben: Mehr als zweihundert Studentinnen und Studenten kamen in die Blutspendezentrale und bewiesen ihr soziales Engagement für Menschen, die dringend eine Blutkonserve benötigen. Laut Patrik wird bereits über eine Fortsetzung der Aktion nachgedacht – wir freuen uns schon!

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