Dachgleichenfeier & Fahrzeugsegnung

Samstag, der 27.9.2008, war ein großer Tag in der Historie des Roten Kreuz Tulln:

Am Grundstück des Rohbaus fanden die Dachgleichen sowie die Fahrzeugsegnung dreier Einsatzfahrzeuge statt.

Bezirksstellenleiter Prim. Dr. Feik begrüßte die zahlreich erschienenen Festgäste, die Mitarbeiter/innen des Roten Kreuzes, den Architekten Dipl. Ing. Fick sowie die Mitarbeiter/innen der Baufirma Steiner.

Dr. Feik freute sich, über die Bauentwicklung sowie die Einhaltung des Zeitplanes, welche mit der Übersiedlung im April 2009 komplettiert werden soll. Weiters sprach er Dankesworte an die involvierten Baufirmen sowie Bauunterstützer in Form der Bevölkerung, dem Land Niederösterreich sowie den Gemeinden aus.

Durch das weitere Programm führte die Geschäftsführerin Mag. Karin Zeiler- Fidler.

Bürgermeister Willi Stift zeigte sich über die Dachgleiche ebenfalls sehr erfreut und betonte, dass sich der Neubau des Roten Kreuz Tulln im wichtigsten und dynamischsten Entwicklungsgebiet der Stadtgemeinde befinde.

Nachfolgeredner KO LAbg. Helmut Cerwenka bedankte sich einerseits bei den Mitarbeiter/innen des Roten Kreuz Tulln für deren Dienste im Zeichen der Menschlichkeit, andererseits betonte er die Wichtigkeit der finanziellen Sicherstellung für den Fortbestand des Rettungsdienstes im Land Niederösterreich. "Diese Sicherung soll in wenigen Tagen mit der Abhaltung des Rettungsgipfels zwischen Land, Gemeinden, Rettungsorganisationen und Sozialversicherungsträgern abgehalten werden", so Cerwenka.

Abg. z. NR. Vbgm. Mag. Peter Eisenschenk, Ausschussmitglied des Roten Kreuz Tulln, zeigte sich äußerst erfreut, diesem lang ersehnten Akt der Gleichenfeier, welche den großartigen Baufortschritt demonstriert, beiwohnen zu dürfen. Zugleich sprach er seinen Dank und Respekt an sämtliche Mitarbeiter/innen des Roten Kreuzes aus und betonte, dass man jederzeit beim Anblick eines Fahrzeuges des Roten Kreuzes den persönlichen Einsatz jedes einzelnen bedenken sollte.

In Stellvertretung des Landeshauptmannes Dr. Erwin Pröll sprach LAbg. Mag. Alfred Riedl von einem Haus der Gemeinschaft, nämlich jener von Roten Kreuz, der Gemeinden, des Landes und der Bevölkerung.

Er zeigte sich beeindruckt darüber, dass nach der letzten gemeinsamen Zusammenkunft im Zuge des Spatenstiches bereits heute so ein großartiger Baufortschritt vorzuweisen ist.

Zugleich lobte er die Planer/innen und Arbeiterinnen und hob besonders die bis dato unfallfreie Baustellenarbeiten hervor.

Sein Dank galt weiters der Führung des Roten Kreuz Tulln, mit welcher eine gute Zusammenarbeit und sachlich, zielorientierte Verwirklichung des Neubaus möglich war und ist.

Im Anschluss wurde von Maria Herzog, Mitarbeiterin der Baufirma Steiner, der Gleichenspruch verlesen.

Die Segnung der Krankentransportwagen 69/003, 69/004 und 69/006 wurde von Pfarrer Anton Schwinner durchgeführt.

Dieser betonte, dass die Nähe des Christentums zum Rote Kreuz, sei es durch das ähnliche Logo einerseits, sowie der Prinzipien Gottes- und Nächstenliebe allgegenwärtig ist.

"Segnung bedeutet Bitten und Wünsche auszusprechen, Wünsche, dass diese drei Autos Leben retten, unfallfrei unterwegs sind und, dass jene, die helfen, dabei keinen Schaden erleiden."

Als Paten fungierten:

KTW 69/003: LAbg. Mag. Alfred Riedl

KTW 69/004: Nicole Feik

KTW 69/006: KO LAbg. Helmut Cerwenka

Während des Festaktes wurden per Powerpointshow die einzelnen Baufortschritte vom Tag der Aushubarbeiten bis zum heutigen Zeitpunkt vorgeführt.

Im Anschluss fand ein gemütlicher Ausklang bei gemeinschaftlichem Zusammensitzen, begleitet von einer Abordnung der Blasmusik Klosterneuburg, statt.

 

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