25.01.2012

OÖ. Jugendrotkreuz-Funktionären wurde Bundes-Ehrenzeichen verliehen

Seit vielen Jahren setzen sich Fritz Lindenberger und Rudolf Lehner im OÖ. Jugendrotkreuz ein. Für ihre außerordentlichen Bemühungen wurde beiden nun das Bundes-Ehrenzeichen von Bundesministerin Claudia Schmied verliehen.

Kindern und Jugendlichen Werte wie Toleranz, Hilfsbereitschaft und Solidarität vermitteln – seit Anbeginn seiner Tätigkeit im OÖ. Jugendrotkreuz - im Jahre 1994 - bemüht sich Rudolf Lehner um diesen Austausch: „Jungen Menschen zu zeigen, wie sie aktiv ihre Welt gestalten und anderen Kindern und Jugendlichen in Not auf der ganzen Welt helfen können, ist eine der schönsten Aufgaben“, erklärt Lehner die Motivation seiner ausschließlich freiwilligen Tätigkeit.

 

Besonders die internationale und interkulturelle Verbindung liegt dem Professor des BRG Schloss Wagrain am Herzen: Trotz schwieriger politischer Voraussetzungen hat Lehner Kontakt zu russischen Schulen aufgebaut und gemeinsame Projekte durchgeführt. 

 

Des Weiteren organisiert Lehner immer wieder Veranstaltungen, bei denen Kinder und Jugendliche unterschiedlicher Länder und Kulturkreise zusammenkommen und gemeinsam im Jugendrotkreuzhaus Litzlberg interessante Tage verbringen. 

 

Seit dem Jahr 2004 übt der Vöcklabrucker zudem die Funktion des stellvertretenden Landesleiters des Jugendrotkreuzes in Oberösterreich aus: „Rudolf Lehner prägt seit vielen Jahren die tägliche Arbeit des OÖ. Jugendrotkreuzes mit nahezu unermüdlichem Einsatz. Ohne sein Engagement wäre die interkulturelle Arbeit des  Jugendrotkreuzes sicherlich nicht auf solch einem hohen Niveau, “  freut sich mit ihm der Landesgeschäftsleiter des OÖ. Roten Kreuzes Erich Haneschläger über die hohe Auszeichnung.

 

Fritz Lindenberger
Auch Fritz Lindenberger setzt seit seinem Antritt als Jugendrotkreuz-Bezirksleiter in Perg im Jahr 1999 besondere Akzente. Insbesondere der Ausbau der Erste-Hilfe-Ausbildung an Schulen war und ist ihm ein besonderes Anliegen. 

 

Großartiges leistete Lindenberger auch beispielsweise im Jahr 2002 – im Jahr des Jahrhunderthochwassers: Er motivierte Jugendgruppen, Lehrer und Schüler selbstgebastelte  Kunstwerke bei großangelegten Auktionen zu versteigern, um den Erlös hilfsbedürftigen Familien zukommen zu lassen und organisierte zudem Spendenaktionen. Zusätzlich sorgte der JRK-Bezirksleiter für die Durchführung von Schul- bzw. Lernnachmittagen, um den vom Hochwasser betroffenen Kindern etwas Abwechslung zu bieten.

 

Weitere Auszeichnung:
HR Rudolf Mattle (nicht anwesend)

 

 

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