04.09.2012 09:17

OÖ. Jugendrotkreuz zieht erfolgreiche Bilanz: Starke Nachfrage weiterhin bei Kursangeboten

Sowohl im Bewerbswesen als auch im Bereich der Aus-, Fort- und Weiterbildung konnte das OÖ. Jugendrotkreuz den Aufwärtstrend der vergangenen Jahre beibehalten. Nicht nur Kinder und Jugendliche, sondern auch Lehrer greifen immer öfter auf das vielfältige Angebot zurück. Künftig will das OÖJRK sein Leistungsspektrum weiter entwickeln und bereits Kindergartenkinder zu mitmenschlichem Verhalten hinführen.

"Junge Menschen so früh wie möglich zu humanitärer Gesinnung, zu mitmenschlichem Verhalten und zu gesunder Lebensweise hinzuführen", so lautet die Mission des Oberösterreichischen Jugendrotkreuzes. Mit den vielfältigen Angeboten werden junge Menschen unterstützt, Eigeninitiative zu entwickeln, Hilfsbereitschaft zu zeigen sowie Verantwortung für sich und Mitmenschen zu übernehmen.


Teilnehmerrekord bei Erste-Hilfe-Bewerben


Besonders erfreut zeigt sich der Jugendrotkreuz-Landesleiter LSI Franz Payrhuber über den Erfolg im Bewerbswesen: „Im vergangenen Schuljahr erlebten wir einen Teilnehmerrekord bei Erste-Hilfe-Bewerben. 171 Volksschul- und 142 Hauptschul-Teams nahmen an diesen teil, um die besten Ersthelfer unter sich zu ermitteln. Es ist toll, mit welchem Eifer und Teamgeist die Schüler sich ins Zeug legen. Daran können sich viele Erwachsene ein Beispiel nehmen.“

 
Angebote werden verstärkt von Pädagogen in Anspruch genommen


Aber auch im Bereich der Aus-, Fort-, und Weiterbildung setzte sich der Aufwärtstrend der vergangenen Jahre fort: „Sowohl Kurse bzw. Angebote für Schüler als auch für Lehrer und Betreuer erfreuten sich einer deutlich gestiegenen Nachfrage. Vor allem bei den Pädagogen weckten neben den klassischen Erste-Hilfe-Kursen spezielle Einheiten für Säuglings- und Kindernotfälle zunehmend das Interesse. Verstärkt behandeln wir aber auch Themen wie Mobbing oder Missbrauch und bieten hierfür spezielle Schulungen an“, so Franz Payrhuber.


Expertise des Jugendrotkreuzes vielfach gefragt
           
Auch der Präsident des OÖ. Roten Kreuzes, Dr. Walter Aichinger, zeigt sich über die positive Entwicklung des OÖ. Jugendrotkreuzes erfreut: „Nicht nur Kinder und Lehrer nehmen die Angebote vermehrt in Anspruch, auch viele Unternehmen und Institutionen greifen immer öfter auf die Expertise des OÖJRK zurück. So sind wir mittlerweile ein gefragter Partner in Sachen kompetenter Jugendarbeit.“


OÖJRK bald auch in Kindergärten tätig 


Künftig wird das OÖ. Jugendrotkreuz sein Angebot in die Kindergärten erweitern. Mit der Figur „Roko“ soll die Erlebniswelt des Roten Kreuzes aus der Sicht von kleinen Kindern darstellen, aber auch die Pädagogen sollen auf diese Reise mitgenommen werden: „Roko kann fliegen und ist auf seinem Handy immer erreichbar. Immer dabei hat er auch seinen Koffer, in dem sich alles befindet, was Roko zum Helfen braucht. Denn das ist seine Aufgabe: Roko ist die neue Figur des Jugendrotkreuzes, die Kindergartenkinder begleitet, wenn sie lernen, wie man kritische Situationen sicher meistert und/oder  Hilfe holt“, erklärt Franz Payrhuber das neue Projekt des OÖ. Jugendrotkreuzes.

 

Foto: Abdruck honorarfrei, Credit: OÖRK