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12.01.2010

Erfolgreiche Blutspendeaktion im Funkhaus

Rund 100 Hörerinnen und Hörer sowie ORF-Mitarbeiter folgten der Einladung von Radio Wien zur Blutspende-Aktion im ORF Funkhaus.

 

Mehrere Tage informierten die Moderatoren des beliebten Wiener Radiosenders ihre Zuhörer über die Wichtigkeit des Blutspendens. „Blutspenden tut nicht weh, geht schnell und man kann damit das Leben eines Mitmenschen retten", weiß Maria Kral aus der Blutspendezentrale.

 

In den Wiener Spitälern werden jedes Jahr 120.000 Blutspenden benötigt, anders gesagt: alle fünf Minuten bekommt ein Patient eine Konserve!

 

Dabei sind die Wienerinnen und Wiener nicht besonders spendenfreudig: nur 2,3 Prozent spenden regelmäßig Blut. Die eifrigsten Blutspender Österreichs sind im Burgenland und in Salzburg zu hause.

 

„Ich finde diese Aktion toll! Ich spende heute zum fünften Mal Blut und finde es spannend, dabei in einem Radio-Studio zu liegen", erzählt der 35-jährige Manfred.

 

„Wir vergessen meist, dass einfach jeder von uns in die Situation kommen kann, eine Blutkonserve zu brauchen. Es geht dabei nicht nur um Verletzte schwerer Unfälle, sondern bei vielen Operationen, oft Routineeingriffen, oder auch nach Geburten brauchen die Patientinnen und Patienten Blutkonserven", so Kral weiter.

 

"Ich spende heute zum ersten Mal Blut. Ich war ein wenig nervös, aber die Rotkreuz-Mitarbeiter sind so freundlich und nett, da war meine Angst im Nu weg. Ich muss sagen, es ist ein tolles Gefühl, dass ich jetzt einem anderen Menschen in einer schwierigen Situation geholfen habe", erzählt die Spenderin Miriam.

 

Rund 100 Wienerinnen ließen sich in der Argentinierstraße Blut abzapfen.

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