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Rotes Kreuz

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Von Katastrophen gezeichnet

Äthiopien - Lebensmittelverteilung durch das Rote Kreuz

Äthiopien, eines der am wenigsten entwickelten Länder der Welt, leidet in vielerlei Hinsicht. Der bewaffnete Konflikt zwischen 1998 und 2000 hinterlässt noch immer seine Spuren: Die Lage an der äthiopisch-eritreischen Grenze ist und bleibt angespannt. Im Osten des Landes tragen äthiopische Streitkräfte einen bewaffneten Konflikt mit der Ogaden National Liberation Front aus. Die prekäre Sicherheitslage im Land verschärft sich durch immer wiederkehrende Naturkatastrophen wie Dürren und Überschwemmungen.

 

So hilft das Österreichische Rote Kreuz

 

Das Österreichische Rote Kreuz (ÖRK) war während der akuten Nahrungsmittelkrise 2008 erstmals mit einem größeren Projekt
für Nahrungsmittelsicherheit im Land tätig. Nahrungsmittel wurden an 40.000 Bedürftige verteilt. Mit Anfang 2009 ging die Zusammenarbeit
mit dem Äthiopischen Roten Kreuz in eine langfristige Kooperation in den Bereichen Wasser und Gesundheit über.

 

Gemeinsam wurde in der Zone West Arsi ein dreijähriges Projekt geplant, das sowohl die Kapazitäten des lokalen Roten Kreuzes aufbaut und stärkt als auch auf Selbsthilfe in den Dorfgemeinschaften setzt. Besonders erste Hilfe und Hygienetrainings sollen die Gesundheitssituation in der Region verbessern. Je nach Bedarf ergänzen Wasserversorgung und Latrinenbau das Programm.


Im Bereich Katastrophenvorsorge wird versucht mit dem Äthiopischen Roten Kreuz einen lokalen Response-Mechanismus im Katastrophenfall aufzubauen.

Das Projekt wird kofinanziert von:

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