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Katastrophenvorsorge und Klimawandel
Montenegro ist seit 2006 wieder ein unabhängiger Staat in Südosteuropa. In dem Gebirgsland leben auf einem Staatsgebiet so groß wie Tirol 620.000 EinwohnerInnen. Offiziellen Statistiken zufolge ist ein Drittel der montenegrinischen Bevölkerung akut armutsgefährdet, wobei etwa 12 Prozent der EinwohnerInnen in absoluter Armut leben. Die rund 15.000 Flüchtlinge aus dem Kosovo, etwa ein Viertel davon Roma, bilden eine sozial besonders marginalisierte Gruppe.
So hilft das Österreichische Rote Kreuz
Im Jahr 2009 unterstützt das Österreichische Rote Kreuz die Schwestergesellschaft in Montenegro in der Katastrophenvorsorge:
- Ausbildung von 200 freiwilligen KatastrophenhelferInnen auf lokaler, regionaler und nationaler Ebene
- Bewusstseinsbildung hinsichtlich den negativen Auswirkungen des Klimawandels bzw. zu potentiellen Risiken und Gefahren, die durch Klimaänderung auftreten könnten.
Erste Hilfe
Erste Hilfe-Kurse für Führerscheinneulinge und Bevölkerungskurse bilden einen der wichtigsten Leistungsbereiche, den das Montenegrinische Rote Kreuz künftig stärken will. In enger Zusammenarbeit mit dem ÖRK Bildungszentrum und dem LV Burgenland werden Ausbildungsunterlagen, ein Handbuch und pädagogische Hilfestellungen für Lehrbeauftragte erarbeitet.
Hauskrankenpflege
Im besonders armen nordöstlichen Landesteil werden zwei Pilotprojekte aufgebaut. Freiwillige MitarbeiterInnen und professionelle Pflegekräfte betreuen jeweils 60 allein stehende pflegebedürftige alte Menschen. Den inhaltlichen Schwerpunkt dieses Projekts bilden Schulungen für die Freiwilligen und die Ausarbeitung eines Pflegemodells für die entlegenen Gebiete Montenegros.
Andere Projekte des Österreichischen Roten Kreuz:
ÖRK-Gesundheitsprogramm und -projekte
ÖRK-Wasserprogramme und -projekte
Das Projekt wird kofinanziert von:
