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17.02.2010

Der weiße Tod: Lawinen

Durch die Wetter- und Schneesituation und das leichtsinnige Verhalten vieler Alpinisten kam es in den vergangenen Tagen und Wochen vermehrt zu tödlichen Unfällen bei Lawinenabgängen. Oftmals wird die Gefahr unterschätzt und es fehlt an lebenswichtiger Ausrüstung.

Mittlerweile hört man bereits täglich von Lawinenabgängen und verschütteten Personen - meistens enden diese Unfälle leider tödlich. Trotz der aktuell sehr hohen Lawinengefahr – diese wird in den Schigebieten auch ausgeschildert und kommuniziert - riskieren nach wie vor sehr viele Alpin- und Wintersportler ihr Leben und verlassen die sichere Piste, oft in Verbindung mit unzureichender Kenntnis des Geländes.

 

„Fehlt zudem noch die notwendige Ausrüstung wie Lawinenpiepser, Lawinenschaufel, Lawinensonde und Lawinen-Verschütteten-Suchgerät, so steigt die Wahrscheinlichkeit des dramatischen Ausgangs derartiger Ausflüge. Beim Fehlen dieser Ausrüstung kann im Unglücksfall meist nicht adäquat geholfen werden und es geht wertvolle Zeit verloren“, erklärt Markus Glanzer vom Österreichischen Roten Kreuz, selbst Pistenretter auf der Gerlitzen in Kärnten und Notfallsanitäter.

 

Das Österreichische Rote Kreuz empfiehlt daher –  speziell bei verlautbarter Lawinenwarnstufe  - dass die gesicherte Piste nicht verlassen werden sollte. Schitouren im alpinen Gelände außerhalb der gesicherten Pisten sollten nur mit einem erfahrenen Bergführer, ausreichender Kenntnis der Lawinengefahr und der notwendigen Ausrüstung durchgeführt werden.

 

„Wenn trotz aller Sicherheitsmaßnahmen etwas passieren sollte, dann erhalten Sie unter der Rettungs-Notrufnummer 144, dem Alpin-Notruf 140 oder unter dem Euronotruf  112 die notwendige Hilfe. Auch jede Liftstation und Schihütte ist in der Lage, Hilfskräfte zu alarmieren“, weiss Glanzer.

 

Rotkreuz-Tipps zu Lawinen

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