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Erdbeben der Stärke 8,8 in Chile
Chilenisches Rotes Kreuz im Einsatz, Information der Bevölkerung und Start der Hilfsaktivitäten vor Ort
Am Samstag, den 27. Februar ereignete sich um 3:30 Lokalzeit ein extrem starkes Erdbeben der Stärke 8,8 nach Richter. Erste Angaben sprechen von zumindest 70 Toten durch das Erdbeben.
Das Epizentrum befand sich nach ersten Angaben rund 91 Kilometer nordöstlich der Chilenischen Stadt Conception, in einer dünn besiedelten Region mit dem Namen Bio-Bio. Aufgrund der ruralen Lage in der Region des Epizentrums sind dort viele Gebäude aus Lehmziegeln errichtet und damit erdbebengefährdet.
Eine Tsunamiwarnung für Chile, Peru, Ecuador, Kolumbien, Paname und Costa Rica wurde ausgegeben, bisher gab es Berichte über eine relativ kleine Flutwelle auf der Insel Juan Fernandez.
Rotes Kreuz vor Ort
Das Chilenische Rote Kreuz unterstützt die nationalen Katastrophenhilfeaktivitäten der Regierung.
Bereits in den Morgenstunden wurde die Bevölkerung über Sicherheitsmassnahmen informiert, so wurde auch das Microblogging-Tool Twitter (http://twitter.com/CruzRojainforma) zur Information der Bevölkerung eingesetzt. Zum Beispiel: „Ayudemos a ayudar quedese en un lugar seguro y evite transitar por calles mas afectadas permita que las organizaciones hagan su trabajo“
Der nationale Katastrophenplan wurde aktiviert und die internationale Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung ist im engen Kontakt mit den Chilenischen Rotkreuz-Koordinatoren, sollten internationale Hilfskräfte benötigt werden. Bis jetzt gibt es keinerlei Ersuchen um internationale Katastrophenhilfe.
Erste Eindrücke der Situation vor Ort bietet die Fotogalerie.
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