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Budget: Einsparungen auf Kosten der Ärmsten
Die Sanierung des österreichischen Staatshaushaltes hat schwer wiegende Auswirkungen auf die allerärmsten Menschen der Welt, kritisiert das Rote Kreuz.
Wien (Rotes Kreuz) – Als „tragisch" bezeichnet Außenminister Michael Spindelegger die im Rahmen der Budgetsanierung geplanten Einsparungen in seinem Ressort.
„Diese Einschätzung teilen wir voll und ganz", sagt Wolfgang Kopetzky, Generalsekretär des Österreichischen Roten Kreuzes. „Einsparungen bei der Entwicklungszusammenarbeit und bei der humanitären Hilfe sind tragisch – und zwar tragisch für die allerärmsten Menschen der Welt. Die – zweifellos notwendigen Einsparungen – gehen auf ihre Kosten. Das ist untragbar."
Die sukzessive Verabschiedung von den Millenniums-Entwicklungszielen scheint somit vollendet. Dieses Jahr hätte Österreich 0,51% des Bruttoinlandsproduktes für Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe aufwenden sollen. Das wird bei weitem nicht erreicht.
Die nun angekündigten Einsparungen lassen auch das mittelfristige Ziel – bis zum Jahr 2015 0,7% des Bruttoinlandsproduktes aufzuwenden – in noch weitere Ferne rücken. „Das klingt nach spröder Arithmetik", sagt Kopetzky. „Allerdings hat eine Kürzung der Mittel drastische Auswirkungen auf Menschen in Entwicklungsländern."
Rückfragehinweis:
Mag. Thomas Marecek
Österreichisches Rotes Kreuz
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