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Rotes Kreuz

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02.07.2010

Übung mit der Bergrettung

Am Freitag den 2. Juli konnten erstmals 9 freiwillige Rot Kreuzmitarbeiter gemeinsam mit 15 Bergrettern der Ortsstelle Wachau/Waldviertel ein Schadensszenario im unwegsamen Gelände beüben.

Als Schadensereignis wurde das Abrutschen eines Hanges mit Absturz einer Jugendgruppe angenommen. Insgesamt waren 9 zum Teil schwer verletzte Personen  zu versorgen.

Der Anrufer alarmierte vom Weg zur Schwarzalm kurz vor dem E-Werk. Da sich der Schadensplatzaber  am anderen Ufer des Kampes befand, mussten die Helfer erst einmal durch das Wasser waten. Nach einer ersten Erkundung wurden auch 2 Rot Kreuzhelfer durch den Kamp geschickt. 20 Minuten später,  konnten die ersten Verunglückten versorgt und teilweise mit der Alpenvereinstrage hinunter und über dem Fluss getragen werden. Gehfähige Patienten wurden entweder, auch von der Bergrettung gesichert, durch den Kamp, oder über das Steilgelände hinauf geborgen. Nach ca 2,5 Stunden waren alle Verwundeten auf den (virtuellen) Weg in das Krankenhaus.

Eine durchaus anspruchsvolle Übung, die zeigte wie wichtig die Kommunikation innerhalb der Einsatzorganisationen ist. Als großes Manko wurden die unterschiedlichen Funksysteme kritisiert – dies wird sich jedoch noch in diesem Jahr ändern, wenn auch die Bergrettung mit Tetra Funk ausgestattet wird. Die Verletztendarsteller, großteils Jugendrotkreuzmitglieder wurden von ihrer Leiterin Helga Wagesreither perfekt geschminkt.  Ihre Erfahrung bei den Erste Hilfewettkämpfen konnte die Kids nützen um den Bergrettern ein sehr reales Bild von einer derartigen Situation zu vermitteln.

Im Anschluss wurden alle Teilnehmer der Übung zur Endbesprechung und zum Würstelgrillen nach Friedersbach zur Fam. Hrouza eingeladen. Nächstes Jahr gibt es sicher wieder eine  Fortsetzung.

 

Claus Schindler

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