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Rotes Kreuz

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IACS – Improving Access to Community-based Services for Older People Living at Home

Mobile Dienste, gesundheitsfördernde Angebote und frühzeitige Pflegeberatung werden von älteren Menschen, die zu Hause leben, und ihren Familien nicht immer in Anspruch genommen, auch wenn sie verfügbar sind. Diejenigen, die diese Dienste und Angebote am meisten benötigen würden und vor allem jene, die sozial benachteiligt sind, sind häufig über die Angebote nicht informiert oder haben Hemmungen diese in Anspruch zu nehmen.

 

Ziel des Projekts IACS ist es, Zugangsstrategien zur Pflegeberatung zu erarbeiten und zu erproben, die vorhandenen Barrieren überwinden.  Ziel der Pflegeberatung ist, das ältere Menschen und ihre Familien besser über bestehende Angebote und Entlastungsmöglichkeiten informiert sind, damit sie diese in einem nächsten Schritt auch nutzen können. Es wurden verschiedene Zugangsmethoden zur Zielgruppe in drei Ländern (Österreich, Litauen, Polen) identifiziert, die den Zugang zur Pflegeberatung verbessern sollen.

 

In jedem der drei Länder werden zwei Zugangsmethoden zur Pflegeberatung in zwei unterschiedlichen Regionen (städtisches Gebiet – ländliches Gebiet) erprobt.

 

Dabei werden Mediatoren/innen aus den Gesundheits- und sozialen Diensten sowie jene aus anderen Bereichen, wie Migranten/innenvereine oder  Senioren/innenorganisationen  eingesetzt, um die Zielgruppe über das Angebot zu informieren und das Interesse am Angebot an die beratenden Stellen weiter zu leiten.

 

Von den Ergebnissen werden Empfehlungen für die Sozialpartner und politische Entscheidungsträger/innen und Organisationen in der Pflege und Betreuung abgeleitet. Es wird ein Evaluationsbericht über die erprobten Zugangsmethoden und eine Kurzzusammenfassung von Empfehlungen an die Politik erstellt.

 

Nähere Informationen zum Projekt IACS finden Sie im Leaflet:
Leaflet DEUTSCH    Leaflet ENGLISCH

 

Empfehlungen:

Deutsch   Englisch

 

MILCEA – Monitoring in Long-Term Care. Pilot Project on Elder Abuse

Gewalt gegen ältere und pflegebedürftige Menschen wird zunehmend als soziales Problem wahrgenommen. Mit zunehmender Abhängigkeit von der Pflege und Zuwendung Anderer, steigt das Risiko, Opfer von Gewalt zu werden.

 

Mit diesem Projekt soll nun ein Beitrag zur Erkennung von Gewalt gegen Ältere in der Langzeitpflege geleistet werden. Das Projekt wird vom Medizinischen Dienst des Spitzenverbands der Deutschen Krankenkassen koordiniert und mit Partnern in Deutschland, Österreich, Luxemburg, Spanien und den Niederlanden  durchgeführt. In Österreich ist das Österreichische Rote Kreuz für die Umsetzung des Projekts zuständig.

 

Das Hauptziel ist es, in jedem der Partnerländer bestehende Monitoring-Strukturen zu erfassen und Vorschläge zur Verbesserung dieser Strukturen zu erarbeiten. Dabei wurden die Akteure der drei Bereiche,  stationäre Pflege, mobile Pflege und Betreuung sowie familiäre Pflege in Hinblick auf bestehende Erfassungsinstrumente und auf deren Potential zur Erfassung von Gewalt untersucht. Gegenwärtig werden die Ergebnisse in Form von allgemeingültigen Empfehlungen zusammengefasst. In diesem Zusammenhang werden Anforderungen an eine Erfassung von Gewalt in der Langzeitpflege im Sinne eines Monitoring-Systems formuliert.

 

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Leaflet:
Leaflet DEUTSCH  Leaflet ENGLISCH

 

Logo WeDo

WeDO - Europäische Partnerschaft für Würde und Wohlbefinden älterer Menschen

Das Österreichische Rote Kreuz ist Partner in einem von der AGE-Platform Europe koordinierten Projekt, welches sich zum Ziel gesetzt hat, eine Europäische Partnerschaft zur Förderung von Würde und Wohlbefinden älterer hilfe- und pflegebedürftiger Menschen zu etablieren und Gewalt gegen ältere Menschen durch Sicherung und Verbesserungen der Versorgungsqualität in der Langzeitpflege zu verhindern. Das Projekt hat eine Dauer von zwei Jahren und vereinigt verschiedene Interessengruppen und Organisationen aus 12 EU-Mitgliedstaaten (Österreich, Belgien, Tschechische Republik, Deutschland, Griechenland, Finnland, Frankreich, Irland, Italien, Niederlande, Schweden, Slowenien) sowie wichtige Interessengruppen auf EU-Ebene.

 

In Österreich wurde im April 2011 bereits eine so genannte „Nationale Koalition“ bestehend aus VertreterInnen relevanter Organisationen und Institutionen und koordiniert vom ÖRK ins Leben gerufen.

 

Gemeinsam wird an der Entwicklung eines freiwilligen europäischen Rahmenwerks zur Versorgungsqualität in der Langzeitpflege in Einrichtungen öffentlicher und privater Träger sowie der häuslichen Pflege gearbeitet.

 

Die im Rahmen des Vorgängerprojektes EUSTACEA entwickelte Europäische Charta der Rechte und Pflichten älterer hilfe- und pflegebedürftiger Menschen dient hierbei als Referenzwerk. Im Zuge der WeDO-Partnerschaft sollen darauf aufbauend auch Empfehlungen für allgemein nutzbare Instrumente zur Qualitätsentwicklung, -kontrolle und -kennzeichnung gesichtet bzw. entwickelt werden.

 

Nähere Informationen zum Projekt erhalten Sie unter: http://www.age-platform.eu/en/wellbeing

 

Ansprechpartnerin im ÖRK: Mag. Claudia Gröschel, Generalsekretariat, Abteilung für Gesundheits- und Soziale Dienste, Tel.: 01/589 00-123 oder per Email: claudia.groeschel@roteskreuz.at

 

Informationen zum Projekt WeDO

Logo Plattform gegen die Gewalt in der Familie

Plattform gegen die Gewalt in der Familie - Bereich Gewalt gegen ältere Menschen

Das ÖRK Generalsekretariat ist - vertreten durch Mag. Claudia Gröschel - Mitglied der vom Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend getragenen Plattform gegen die Gewalt in der Familie und hierbei zuständig für den Bereich Gewalt gegen ältere Menschen. Mit Unterstützung des BMWFJ  wurde vom ÖRK im Rahmen dieser Plattform im Jahr 2010 ein Skriptum zum Thema Gewalt gegen ältere Menschen speziell für die Verwendung in der Ausbildung von Heimhilfen in Wien erstellt und erprobt. Dieses Skriptum stellen wir hiermit allgemein zur Verfügung. Über einen Einsatz in den Ausbildungseinrichtungen würden wir uns freuen und insbesondere auch über Rückmeldungen hierüber (siehe beigefügter Feedbackbogen).

 

Weitere Auskünfte: Mag. Claudia Gröschel, ÖRK Generalsekretariat, Abteilung Gesundheits- und soziale Dienste, Tel. 01/589 00-123 oder claudia.groeschel@roteskreuz.at

 

Im Jahr 2011 wurden bundeslandspezifische Informationsfolder mit dem Titel „Häusliche Gewalt gegen ältere Menschen. An wen kann ich mich in (Bundesland) wenden?“ produziert. Diese Broschüren richten sich an von Gewalt betroffene ältere Menschen direkt sowie an Angehörige, Bekannte, Freunde/innen und Nachbarn/innen.
 
Die Ausgabe für Wien kann hier heruntergeladen oder – so lange der Vorrat reicht - in gedruckter Form kostenlos direkt beim Österreichischen Roten Kreuz, Frau Mag. Gröschel (siehe unten) angefordert werden. Alle anderen Bundesländervarianten (wie auch Wien) finden sich zum Download auf der Homepage des BMWFJ: http://bmwa.cms.apa.at/cms/content/bestellservice.html

 

Im Rahmen der Plattform gegen die Gewalt wurde 2011 auch eine Informationsreihe für pflegende Angehörige älterer Menschen konzipiert. Diese besteht aus fünf voneinander unabhängigen Faltblättern zu den Themen

 

Die Informationsblätter richten sich direkt an pflegende Angehörige und haben zum Ziel, diese einerseits gegenüber Überforderungen (auch als Risikofaktor für innerfamiliäre Gewalt) zu sensibilisieren und andererseits mittels Informationen über Unterstützungsmöglichkeiten und Hinweisen zu nützlichen Strategien im Umgang mit ihrer Situation zu stärken.

 

Die hier zur Information vorab als PDFs zum Download zur Verfügung gestellten Informationsblätter sollen 2012 gedruckt und im Raum Wien verteilt werden.

 

Vorbestellungen werden schon jetzt gerne entgegengenommen! Für Bestellungen sowie für Rückfragen wenden Sie sich bitte an Frau Mag. Claudia Gröschel, ÖRK Generalsekretariat, Abteilung Gesundheits- und soziale Dienste, Tel. 01/589 00-123 oder claudia.groeschel@roteskreuz.at

 

Breaking the Taboo Two

Breaking the Taboo Two“ (BtT2) basiert auf dem Vorgänger-Projekt “Breaking the Taboo”, in dem gezeigt werden konnte, dass viele Gesundheits- und Sozialdienste keine klaren Richtlinien zum Umgang mit Gewalt gegen ältere Frauen in der Familie implementiert haben. Hier besteht ein Bedarf für Einrichtungen, Standards und Handlungsanweisungen zu entwickeln und eigens geschulte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als Ansprechpartner für diese Thematik zu benennen. Darüber hinaus sollte die Kooperation und Vernetzung zwischen Opferschutzorganisationen und Gesundheits- und Sozialdiensten intensiviert werden.

 

Im Rahmen des Projekts Breaking the Taboo Two wird ein Curriculum erarbeitet um Trainerinnen und Trainer  für die eintägigen Workshops „Gewalt gegen ältere Frauen in der Familie – Erkennen und Handeln auszubilden. Grundlage hierfür sind die bereits vorliegende Broschüre und der Workshop, die im Rahmen des Projektes “Breaking the Taboo” entwickelt wurden.
Weiters sollen Multiplikatorinnen und Multiplikatoren als Ansprechpartner für die Thematik innerhalb ihrer Organisation ausgebildet werden.
Weitere Informationen finden Sie in dem Leaflet: Deutsch, Englisch,
Belgien, Bulgarien, Portugal, Slowenien sowie unter www.btt-project.eu

Breaking the taboo – Gewalt gegen ältere Frauen – Erkennen und Handeln

Gewalt gegen ältere Menschen in der Familie ist nach wie vor ein tabuisiertes Thema. Davon besonders betroffen sind ältere Frauen. Diese Form der Gewalt passiert häufig im Verborgenen, die Öffentlichkeit ist wenig sensibilisiert und die Betroffenen befinden sich in familiären Abhängigkeitssituationen. Pflege- und Betreuungspersonen sind oft die Einzigen, die direkten Zugang zu den betroffenen älteren Menschen haben. Das europäische Projekt „Breaking the taboo“, das im Rahmen des Daphne II Projekts gefördert wird, hat daher zum Ziel das Bewusstsein von Pflege- und Betreuungspersonen hinsichtlich verschiedener Formen von Gewalt zu schärfen und unterstützende Handlungsstrategien aufzuzeigen. Dies soll einerseits durch eine Sensibilisierungsbroschüre zu diesem Thema erreicht werden und andererseits werden Workshops entwickelt, wie Gewalt gegen ältere Menschen erkannt und entsprechend reagiert werden kann.

 

Im Zuge dieses Projekts wurde in den 7 teilnehmenden Ländern (Belgien, Italien, Frankreich, Finnland, Polen, Portugal, Österreich), eine Literaturrecherche sowie Interviews mit VertreterInnen von Gesundheits- und Sozialberufen und Fragebogenerhebungen durchgeführt. Die Ergebnisse dieser Recherche sowie Hintergrundinformationen und Handlungsstrategien zum Thema "Gewalt gegen ältere Menschen in der Familie" sind in den folgenden Länderberichten und im Europäischen Bericht nachzulesen: Austria | Belgium | Finland | France | Italy | Poland | Portugal | Europäischer Bericht zu den national reports


Basierend auf diesen Berichten wurde eine Broschüre erstellt, die zum Ziel hat die Wahrnehmung der verschiedenen Formen von Gewalt zu schärfen und konkrete Möglichkeiten zum Handeln aufzuzeigen. Die Broschüre richtet sich vor allem an MitarbeiterInnen, aber auch an Führungskräfte des Gesundheits- und Sozialbereichs. Die Broschüre ist in den Sprachen der teilnehmenden Partnerländer erhältlich (Austria | Belgium | English | Finland | Germany | Italy | Poland | Portugal | France)

 

Weiters wurden konkrete Empfehlungen für die Organisationsebene als auch für die gesellschaftliche Ebene erarbeitet. (Austria | Belgium | EnglishFinland | France | Poland | Portugal)

 

Zu dieser Thematik hat am 18. März 2009 auch eine österreichweite Konferenz im Wiener Rathaus stattgefunden. Hier finden Sie die Konferenzdokumentation.

Zur Fotogalerie der Konferenz

 

 

http://ec.europa.eu | Kurzbeschreibung des Projektes European report

SLIC II

Das SLIC II-Projekt – Ausbildung von Peer Trainerinnen und Trainern, hat zum Ziel die bereits im Vorgängerprojekt „SLIC-Nachhaltiges Lernen im Gemeinwesen“ entwickelten Workshops zu erweitern und auf die Bedürfnisse von einzelnen Zielgruppen (kürzlich pensionierte Menschen, ältere Migrantinnen und Migranten, benachteiligte ältere Menschen) abzustimmen. Im Zuge des Projekts sollen ältere Menschen auch selbst zu Trainern für die SLIC-Workshops ausgebildet werden und einen Workshop mit Unterstützung der Partnerorganisation durchführen. Die Erfahrungen werden in einem Trainingshandbuch zusammengefasst.

 

Nähere Informationen zum SLIC II Projekt finden Sie in dem Leaflet: Deutsch und Englisch und unter www.slic-project.eu

SLIC - Nachhaltiges Lernen im Gemeinwesen

Das SLIC-Projekt ist ein Europäisches Projekt im Rahmen des Programms Lebenslanges Lernen, das von der Europäischen Kommission gefördert wird. Es richtet sich an ältere Menschen, die sich freiwillig engagieren wollen oder ein neues Betätigungsfeld für ihr freiwilliges Engagement suchen. Ziel ist es, einen Workshop für ältere Menschen ab 50 zu entwickeln, damit sie mehr Bewusstsein für erworbene Kompetenzen entwickeln können. Ein Fokus wird darauf gerichtet wie vorhandene Potentiale weiterentwickelt und eingesetzt werden können. In einem weiteren Schritt sollen ältere Menschen selbst als LeiterInnen derartiger Workshops ausgebildet werden. Das internationale Projektteam (Finnland, Großbritannien, Italien, Österreich, Ungarn) besteht aus Organisationen der Erwachsenenbildung, sowie Organisationen, die mit älteren Freiwilligen arbeiten. Nähere Informationen zu diesem Projekt finden Sie unter www.slic-project.eu.

HealthPROelderly

Das Projekt beschäftigt sich mit Gesundheitsförderung für ältere Menschen auf europäischer Ebene. Der Fokus des Projekts HealthPROelderly liegt dabei auf der Identifizierung von Kriterien, die Gesundheitsförderungsprogramme für ältere Menschen erfolgreich machen und auf dem Nachweis der Nachhaltigkeit der Programme. Die Projektergebnisse werden in der Form von Leitlinien und Empfehlungen für Politiker/innen, Praktiker/innen, ältere Menschen selbst und andere relevante Entscheidungsträger in Europa festgehalten.

 

www.healthproelderly.com | Kurzbeschreibung des Projektes

SEVEN-Netzwerk – Netzwerk zum Austausch älterer Freiwilliger

Das Österreichische Rote Kreuz ist Partner im SEVEN- Netzwerk zum Austausch älterer Frewiilliger. Das SEVEN-Netzwerk, das aus 29 Europäischen Partnern besteht und von Lunaria, Italien koordiniert wird hat die Förderung von Austauschprogrammen für ältere Freiwillige zum Ziel.

 

Einzelne Projektziele sind

  • Aufbau einer Austauschplattform für Organisationen, die ältere Ehrenamtliche Europaweit austauschen möchten
  • Personen und Erfahrungen aus verschiedensten vorangehenden Projekten zum Austausch älterer Ehrenamtlicher zusammenbringen
  • Unterstützung von Organisationen, die ältere ehrenamtliche austauschen möchten
  • Bereitstellung von Instrumenten zur Erleichterung des Austauschs älterer Ehrenamtlicher
  • Unterstützung älterer Freiwilliger nach der Suche um eine geeignete Einsatzmöglichkeit
  • Beitrag zu den Bereichen aktives Altern, sozialer Zusammenhalt, aktive Bürgerschaft


Bei Interesse an Europäischen Austauschprogrammen für ältere Ehrenamtlicher, wenden sie sich an charlotte.struempel@redcross.at.

Weitere Informationen in Englischer Sprache finden Sie auf der Projekthomepage: www.seven-network.eu.

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