Rotes Kreuz: Forderung nach Rettungsgasse
Rotes Kreuz begrüßt erste bundespolitische Initiative
Wien (Rotes Kreuz) – „Bei Verkehrsunfällen ist rasche Hilfe oberstes Gebot. Einsatzkräfte müssen so schnell wie möglich zu verletzten Menschen gelangen, denn oft entscheiden wenige Minuten über Leben und Tod“, sagt Rotkreuz-Präsident Fredy Mayer. Durch die starke Zunahme des Verkehrs kommt es bei Unfällen und Staubildungen immer häufiger dazu, dass Fahrzeuge auf den Pannenstreifen ausweichen und damit den Weg für die Einsatzfahrzeuge versperren. Daher fordert das Rote Kreuz bereits seit Jahren die gesetzliche Verankerung und Umsetzung einer Rettungsgasse nach internationalem Vorbild. Das in Deutschland und der Schweiz praktizierte System soll auch von Österreich übernommen werden.
Die Rettungsgasse garantiert, das Einsatzkräfte schnellst möglich zur Unfallstelle gelangen und den betroffenen Menschen Hilfe leisten. Jede Verbesserung bei der Akutversorgung hat positive Auswirkungen auf die volkswirtschaftlichen Unfallkosten. „Von Seiten der Politik wird seit längerer Zeit Bereitschaft signalisiert, diese erste Initiative auf bundespolitischer Ebene gibt nun Grund zur Hoffnung, dass eine einheitliche Rechtslage geschaffen wird“, so Mayer.
Rückfragehinweis:
Mag. Andrea Winter
Österreichisches Rotes Kreuz
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