25.06.2010

Überflutungen im südlichen China: Rotes Kreuz hilft

Rund 200 Tote und weit über 100 vermisste Personen. Fast zweieinhalb Millionen Menschen evakuiert, 29 Millionen sind insgesamt betroffen. 195,000 Häuser wurden zerstört.

Flut in China. Quelle: Chinesisches Rotes KReuz

Seit Anfang Mai haben starker Regen und Überflutungen sowie Erdrutsche in einigen südlichen Provinzen Chinas enormen Schaden angerichtet. Das Schadensausmaß ist enorm: nahezu 200.000 zerstörte Gebäude; rund 200 Totze und weitere mehr als 100 vermisste Personen meldet das Chinesische Rote Kreuz. Die Gesamtzahl der Betroffenen beträgt unglaubliche 29 Millionen Menschen, davon wurden bereits 2,5 Millionen evakuiert.

 

Betroffen sind vor Allem die Provinzen Fujian, Jiangxi, Hunan, Guangdong, Sichuan, Guizhou und die autonome Region Guangxi Zhuang.

 

Das Chinesische Rote Kreuz ist seit Beginn der Katastrophe im Einsatz und unterstützt die betroffenen gemeinsam mit den offiziellen Stellen. Eine nationale Spendenkampagne für die Opfer der Überflutung wird innerhalb Chinas durchgeführt. Mit rund € 523.000,- wurden schon Hilfsgüter angeschafft, deren Verteilung in allen betroffenen Provinzen läuft: u.a. 950 Zelte, 21.500 Decken, 7.000 Moskitonetze, 4000 Jacken, 2800 FamilienPakete, 3000 Packungen Desinfektionsmittel, 1000 Packungen Trinkwasser-Desinfektionsmittel.

 

Es gibt keinen internationalen Hilfsaufruf, die Chinesischen Rotkreuz-Einheiten sind hervorragend auf große Katastrophen vorbereitet, wie beispielsweise die Erdbeben im April gezeigt haben. Selbstverständlich stehen das internationale Rote Kreuz und auch die Österreichischen Rotkreuz-Experten bereit, um bei Bedarf Unterstützung zu leisten.

Icon Drucken