17.07.2017 15:32

HUNGER IN AFRIKA

HUNGER IN AFRIKA

Die Zahl der an Hunger leidenden Menschen steigt weiterhin, besonders in den Sommermonaten wird sich die Lage, wegen den ausgefallenen Regenzeiten, den hohen Lebensmittelpreisen und den andauernden Konflikten, noch zuspitzen. Schon jetzt sind in den 6 vom ÖRK unterstützten Ländern mehr als 42 Millionen Menschen vom Hunger bedroht. Viele dieser Menschen sind Flüchtlinge und Intern Vertriebene.

Das ÖRK ist mit WASH Projekten (Trinkwasseraufbereitung, Bau von Latrinen und sanitären Einrichtungen, Hygiene-Schulungen sowie Katastrophen Vorsorgemaßnahmen auf Gemeindeebene) im Südsudan, Äthiopien und Uganda aktiv und unterstützt außerdem die RK/RH Bewegung in Jemen, Somalia und Kenia. In Uganda bleibt die Lage unverändert angespannt. Bis zu 5.000 südsudanesische Flüchtlinge pro Tag erreichen die Camps im Norden des Landes. Im Invepi Reception Center kommen jeden Tag Busse mit tausenden Flüchtlingen von der südsudanesischen Grenze an. Die Flüchtlinge werden dort mit Essen, Wasser und Wasserkanistern, Decken und Plastikplanen versorgt, die Kinder werden geimpft und kranke Menschen bekommen medizinische Unterstützung. Nach 2 bis 3 Tagen werden sie auf ein Stück Land gebracht, das Ihnen von der Regierung zugewiesen wird.

Die in Kooperation mit dem schwedischen und deutschen Roten Kreuz betriebene Emergency Response Unit (ERU) M40 (= Trinkwasseraufbereitung für 40.000 Menschen) produziert nach wie vor über 700.000 Liter Trinkwasser am Tag. Die ERU wurde am 20. Juni an das Ugandische Rote Kreuz übergeben, wobei der ÖRK Experte Christopher Bachtrog (unteres Bild) das lokale Team in der Übergabephase fachlich betreut. Das ÖRK ist dabei, auch langfristige Hilfe für die Flüchtlinge zu planen.

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