12.09.2017 09:01

Hilfe dringend gebraucht

Internationale Rotkreuz-Helfer sind in verschiedenen Krisengebieten im Einsatz. Unter ihnen die krisenerprobte Rotkreuz-Helferin Lidwina Dox in Bangladesch.

Hilfe dringend gebraucht
Flüchtlinge an der Grenze zwischen Myanmar und Bangladesch.©ICRC Asia-Pacific
Nahrungsmittel, Wasser und Schutz ist was die Menschen brauchen.©ICRC Asia-Pacific
Lidwina Dox, hier bei einem Einsatz in Pakistan, wird nach Bangladesch entsandt.©ÖRK/Opriesnig


SPENDEN SIE JETZT!

Hunderttausende Menschen sind momentan von Unwettern und Gewalt vom Tod bedroht: Neben den schweren Monsunregen in Südasien, dem Erdbeben in Mexiko und den zur Zeit zwei aktiven Stürmen in der Karibik, sind nach wie vor hunderttausende Menschen im Grenzgebiet zwischen Myanmar und Bangladesch auf der Flucht. Aus diesen Gründen hat die Rotkreuz-Föderation (IFRC) nun mehrere parallel laufende Nothilfeaktivitäten - mit Anforderung nach internationaler Unterstützung - gestartet. Auch von österreichischer Seite wird es personelle Unterstützung geben: die krisenerprobte Rotkreuz-Helferin Lidwina Dox wird nach Bangladesch entsandt.

Flüchtlinge aus Myanmar in Bangladesch


Nach Ausbruch der Gewalt in Myanmar haben bereits über 300.000 Menschen das Land in Richtung Banladesch verlassen. 80 Prozent der Flüchtlinge sind Frauen und Kinder. Damit erhöht sich die Summe der aus Myanmar Geflüchteten größtenteils Rohingya auf bis zu 600.000 Menschen. Die Ausschreitungen sind ethnisch motiviert und ein Ende ist nicht vorher zu sehen. Die Menschen sind nach der Flucht aus Myanmar erschöpft und die Regensaison erschwert die Situation zusätzlich. Großer Bedarf besteht in den Bereichen Notunterkünfte, Wasser, Nahrungsmittel und medizinische Grundversorgung sowie die Versorgung von Kindern.

Rotkreuz-Hilfe

Um den Flüchtlingen aus Myanmar in Bangladesch zu helfen, gibt es einen internationalen Spendenaufruf, um die tausenden Familien in den Bereichen Gesundheit, Wasser, Hygiene und Nahrungsmittel zu unterstützen. Als Verantwortliche im Wasser- und Hygienebereich wird mit 13. 9. 2017 die Österreicherin Lidwina Dox in das Krisengebiet entsendet. Sie wird gemeinsam mit Rotkreuz-Kollegen aus aller Welt die Lage in den Bereichen Notunterkünfte, Hilfsgüterverteilungen und finanzielle Notzuschüsse einschätzen.

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