20.09.2017 08:58

Erdbeben in Mexiko

Am Morgen nach dem Beben sprechen die Behörden von mindestens 224 Toten. Rettungsaktionen vom Mexanischen Roten Kreuz laufen auf Hochtouren.

Erdbeben in Mexiko
Walter Hajek, Leiter der Internationalen Zusammenarbeit im ÖRK.©ÖRK/Ibrahim

SPENDEN FÜR DIE OPFER IN MEXIKO

Am Abend des 19. Septembers bebte die Erde in Mexiko in der Provinz Puebla mit einer Stärke von 7.1
in einer Tiefe von 51 Kilometern. Das Epizentrum lag in etwa 4.5 Kilometer von der Stadt San Juan Raboso und 55 Kilometer südlich von Puebla. Auch in der 121 Kilometer entfernten Millionenstadt
Mexico City war das Erdbeben deutlich fühlbar: Zahlreiche Gebäude in Mexiko City sind eingestürzt, unter anderem auch am Flughafen. Am Morgen nach dem Beben sprechen die Behörden von mindestens 224 Toten und zahlreichen Verletzten, die Zahl der Opfer wird aber noch steigen.

Hilfe vom Roten Kreuz

"Das Zeitfenster, Verschüttete lebendig zu finden, beträgt rund 72 Stunden", sagt Walter Hajek, Leiter der Internationalen Zusammenarbeit im ÖRK. Freiwillige vom Mexikanischen Rote Kreuz evaluerieren momentan die Schäden und Hilfsmöglichkeiten, gleichzeitig sind rund 500 Helfer dabei die Menschen aus einsturzgefährdeten Häusern zu evakuieren, vor allem in Mexiko City. 90 Ambulanzen sorgen für die Erstversorgung von Verletzten. Dazu kommen Helfer, die sich um die Zusammenführung von im Chaos auseinandergerissenen Familien kümmern.

Im Moment kann das Mexikanische Rote Kreuz noch mit seinen eigenen Kräften intervenieren, ein internationaler Hilfsaufruf wurde noch nicht gestartet. Falls das der Fall sein wird, steht das ÖRK bereit. 

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