14.09.2017 11:24

Aktion „Schulstartpaket“:

Bis Schulanfang 2.436 Pakete in Niederösterreich verteilt.

Aktion „Schulstartpaket“:

Mit der Aktion „Schulstartpaket“ unterstützt das Sozialministeriums einkommensschwache Familien, die Finanzierung erfolgt aus Mittel des Europäischen Hilfsfonds. In Niederösterreich wurden bereits 2.436 Schulstartpakete an 28 Rotkreuz-Ausgabestellen verteilt, insgesamt wurden 3.194 von Anspruchsberechtigten bestellt, die letzten Pakete werden im September ausgegeben.

 

Bereits zum dritten Mal startete das Sozialministerium heuer die Aktion „Schulstartpaket“. Gemeinsam mit dem Roten Kreuz wurden Pakete mit Schulutensilien in ganz Österreich verteilt, um einkommensschwache Familien zu Schulbeginn zu unterstützen. „Der Schulbeginn ist für viele Familien auch eine finanzielle Herausforderung. Mit den Schulstartpaketen sorgen wir dafür, dass allen Schülerinnen und Schülern die notwendigen Lernutensilien zur Verfügung stehen – unabhängig vom Einkommen ihrer Eltern“, betont Sozialminister Alois Stöger die Zielsetzung der Aktion, von der über 55.000 SchülerInnen profitieren.

 

Dr.in Sonja Hammerschmid, Bundesministerin für Bildung, erklärt: „Wichtig ist, dass die Kinder die gleiche Chance auf gute Bildung bekommen – und das beginnt oftmals schon bei ganz normalen, alltäglichen Dingen, die eben zum Schulunterricht gehören. Daher halte ich diese Aktion für sehr wichtig für das Wohl der Kinder.“

 

„Ausgaben für neue Bekleidung, Schul- u. oder Sportartikel sowie Elternbeiträge reißen zu Schulbeginn ein Loch ins Haushaltsbudget vieler Familien. Das Gratis-Schulstartpaket hilft finanziell schwachen Familien, die Kosten abzufedern und so den Kindern und Jugendlichen einen guten Start ins Schuljahr zu ermöglichen“, betont NÖ Soziallandesrat Ing. Maurice Androsch.

 

„Als humanitäre Organisation ist es unsere Aufgabe, benachteiligten Menschen zu helfen“, meint Präsident Josef Schmoll, Rotes Kreuz Niederösterreich. „Gerade Familien mit schulpflichtigen Kindern müssen jeden Euro umdrehen. Da beteiligen wir uns natürlich sehr gerne.“

 

Anspruchsberechtigt sind Haushalte, in denen Mindestsicherung bezogen wird, unabhängig vom Alter des Schulkindes bzw. des besuchten Schultyps – mit Ausnahme von Berufsschüler/innen. Bezugsberechtigte Familien, erhielten ab Mitte Juli automatisch ein Schreiben der Landesregierung mit einem Antragsformular und allen nötigen Informationen. Zur Auswahl standen 11 Pakete mit Schulmaterialien – aber auch Rucksäcke und Schultaschen. Die Pakete konnten an einer der 28 Verteilstellen des Roten Kreuzes in Niederösterreich bestellt und nach einigen Tagen abgeholt werden.

 

Das Sozialministerium organisiert die Aktion, das Rote Kreuz verteilt die Pakete. Die Mittel dafür stammen aus dem Europäischen Hilfsfonds, den die EU 2014 gegründet hat, um den sozialen Zusammenhalt in den Mitgliedsländern zu stärken. 

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