Unsere Geschichte

Im Jahre 1886 wurde bei der 14 Jahre zuvor gegründeten "Freiwilligen Turnerfeuerwehr" eine Sanitätsabteilung ins Leben gerufen. Diese war der Beginn des Rettungswesens in Brunn am Gebirge. Der Sanitätshauptbericht der Gemeinde aus diesem Jahr weist aus: "In Brunn gab es damals keinen Doktor der Medizin, aber einen Wundarzt, zwei Magister der Chirurgie und Geburtshilfe, drei Hebamen sowie einen Apotheker. In der Versorgungsanstalt mussten 17 Maenner und 28 Frauen gepflegt werden."


Erst Mitte 1965 kam der große Umschwung. Der damalige Buergermeister Franz Weiss konnte als neuer Bezirksstellenleiter gewonnen werden. Dies sollte sich in nächster Zukunft als äußerst segensreich erweisen. Ihm zur Seite standen Dr. Herbert Knoblich als ärztlicher Leiter und Josef Sterz als Kommandant sowie Frau Gerda Reich als Leiterin der Frauen. Noch im selben Jahr begann die Marktgemeinde Brunn am Gebirge mit dem Neubau einer Rettungsunterkunft.


Durch die Inbetriebnahme eines modernen und zweckmäßigen Rettungsgebäudes konnte die Grundlage für die einsetzende Aufwärtsentwicklung geschaffen werden, gleichzeitig wurden auch neue Einsatzfahrzeuge angeschafft.


In freundlicher Zusammenarbeit mit der Bezirksstelle Mödling wurde ein Übereinkommen hinsichtlich des Betreuungsgebietes geschlossen. Seit dieser Zeit gehören folgende Gemeinden zu unserem Betreuungsgebiet: Brunn am Gebirge, Maria Enzersdorf, Vösendorf, Hennersdorf, Gießhübl, Kaltenleutgeben, Breitenfurt, Laab im Wald und Sulz im Wienerwald. Im Jahre 1968 kam es aufgrund der großen Mitarbeiterzahl zur Umwandlung der Rettungsabteilung in eine Rettungskolonne.


Durch intensive Mitgliederwerbung und Schulung stieg auch die Anzahl der ausübenden Mitglieder ständig an. Nicht nur im eigenen Bereich, auch überegional beteiligten sich Brunner Rettungsmitglieder zahlreich an Spezialausbildungen. So verfügte die Brunner Rettung bald über eine beträchtliche Anzahl von gut ausgebildeten Spezialisten für die Bereiche: Funkangelegenheiten, Fahrtechnik, Trinkwasseraufbereitung, Feldküche, Motorschifffahrt, Katastrophendienst, Hochwassereinsatz und Strahlenschutz. Eine wesentliche Modernisierung war die Ausrüstung aller Fahrzeuge mit Sprechfunk im Jahre 1971.


In den Folgenden Jahren wurden durch stetige Erneuerung und Ankauf von Fahrzeugen, Geräten und Ausrüstungsgegenständen eine solide Weiterentwicklung ermöglicht.

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